Zahlreiche Mängel

A30: Schrott-Lkw mit 18.000 Kilo Explosivstoff auf dem Weg nach Weißrussland

221451284.Gefahrgutzeichen hängen an einem Tanklaster auf dem Betriebsgelände eines Heizöllieferanten.
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Gefahrgutzeichen hängen an einem Tanklaster auf dem Betriebsgelände eines Heizöllieferanten. (Symbolbild)

Die Liste der Mängel war lang, die Ladung höchstgefährlich: Die Polizei hat auf der A30 in NRW einen Schrott-Lkw aus dem Verkehr gezogen. Er war auf dem Weg nach Weißrussland.

Münster/Tecklenburg - Die Polizei griff auf der A30 nahe der niedersächsischen Grenze bei einem gefährlichen Unterfangen ein. Die Beamten stoppten einen Lkw mit Gefahrgut, der bei der anschließenden Kontrolle erhebliche Mängel aufwies.

AutobahnA30
Gebaut1966
Länge138 km

A30/NRW: Schrott-Lkw mit 18.000 Kilo Explosivstoff auf dem Weg nach Weißrussland

Laut Polizei war der polnische Lastwagen auf dem Weg von Rotterdam nach Weißrussland. Die Ladung des 56-jährigen Fahrers hatte es in sich: 18.000 Kilogramm Explosivstoff waren in einem Seecontainer geladen.

Was es aber auch in sich hatte, war die Liste der Mängel. Denn der Polizei war hier ein richtiger Schrott-Lkw ins Netz gegangen. Er war weder verkehrssicher, noch stimmten die Frachtpapiere mit der Ladung nicht überein, teilte die Polizei mit. Kontrolliert wurde der Lastwagen auf dem dem Rastplatz Brockbachtal an der A30.

Schrott-Lkw mit Gefahrgut auf der A30: Bremsanlage ohne ausreichende Wirkung

Demnach hatte die Bremsanlage keine ausreichende Wirkung, die Federung wies „gravierende Mängel“ auf, aus dem Motor tropfte Öl und die elektrische Anlage war marode.

Ein Blick in die Frachtpapiere offenbarte dann auch noch, dass die dortigen Angaben nicht mit dem übereinstimmten, was der Schrott-Lkw geladen hatte.

Die Weiterfahrt wurde bis zur Mängelbeseitigung untersagt. Fahrer und Beförderer erwarten Anzeigen, so die Polizei weiter.

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