Alkoholkonsum

In Schlangenlinien über die A2: Lkw-Fahrer kann bei Kontrolle kaum noch aus der Fahrerkabine steigen

Alkoholtest Gerät der Polizei
+
Unter Alkohol am Steuer, und dann in Schlangenlinien über die A2 - das erlaubte sich ein Lkw-Fahrer, bis in die Polizei aus dem Verkehr zog. (Symbolbild).

Ein Lkw-Fahrer ist am Wochenende mit seinem Sattelzug in Schlangenlinien über die A2 gefahren. Die Polizei hielt ihn an - und stellte fest, dass der Mann so alkoholisiert war, dass er kaum aus seiner Fahrerkabine steigen konnte.

Bielefeld - Ein besorgter Anrufer verständigte am Sonntag, 20. Dezember, die Einsatzleitstelle der Polizei Bielefeld über einen Sattelzug auf der A2. Dessen Fahrer war auf Höhe der Anschlussstelle Ostwestfalen in Richtung Hannover unterwegs - und nutzte gleich zwei Fahrstreifen. Die Polizei spricht in ihrer Mitteilung von Schlangenlinien.

Gegen 12.55 Uhr stoppte eine Autobahnstreifenbesatzung den rumänischen Sattelzug, heißt es weiter. „Der 45-jährige Fahrer hatte bei der Kontrolle Schwierigkeiten beim Verlassen seiner Fahrerkabine“, berichtet die Polizei wörtlich. Ein Alkoholtestgerät bestätigte demnach den Verdacht, dass der Lkw-Fahrer trotz Alkoholkonsums auf der A2 gefahren war. Er musste zu einer Blutentnahme durch einen Arzt auf die Autobahnpolizeiwache Herford.

A2 bei Ostwestfalen: Fahrer mit Sattelzug in Schlangenlinen unterwegs - Polizei untersagt ihm Fahren in Deutschland

Die Autobahnpolizisten verboten dem 45-Jährigen das Autofahren innerhalb Deutschlands. Der beladene Sattelzug bleibt laut Polizei so lange stehen, bis ein Ersatzfahrer eingetroffen ist. Für den Fahrer von der A2 beträgt die Sicherheitsleistung im Rahmen des zu erwartenden Strafverfahrens 900 Euro.

Ein 23-Jähriger wollte die Polizei in Hagen mit einer hochdramatischen Geschichte von einer Kontrolle abhalten - doch damit scheiterte er. Der Alkoholtest war auch in diesem Fall eindeutig. Bei einem schweren Auffahrunfall auf der A2 sind am Donnerstagabend, 18. Dezember, zwei Menschen verletzt worden.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert.

Hinweise zum Kommentieren: Auf wa.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare