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A2: BMW und Lkw prallen gegen Gefahrgut-Transporter - 200.000 Euro Sachschaden

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Von: Kristina Köller

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Die Zugmaschine wurde zerstört, als der Lkw-Fahrer auf der A2 auf einen Gefahrgut-Transporter auffuhr.
Die Zugmaschine wurde zerstört, als der Fahrer des Lkw auf der A2 auf einen Gefahrgut-Transporter auffuhr. © Andreas Eickhoff

Auf der A2 sind am späten Dienstagabend zunächst ein BMW und ein Gefahrgut-Lkw zusammengestoßen - bevor ein weiterer Lkw in letzteren krachte.

Oelde - Keine Verletzten, aber rund 200.000 Euro Schaden sind die Bilanz zweier unmittelbar aufeinander folgender Unfälle am späten Dienstagabend auf der A2 in Höhe der Anschlussstelle Oelde (NRW) in Fahrtrichtung Dortmund.

Zunächst war ein 19-Jähriger BMW-Fahrer aus der Püttstadt (Beckum) beim Auffahren mit einem Lkw kollidiert, kurze Zeit später prallte ein russischer Lkw-Fahrer auf das Heck des (leeren) Gefahrgut-Lkw.

A2 bei Oelde: Unfall mit zwei Lkw und Pkw

Nach Angaben der Autobahnpolizei Dortmund hatte sich kurz vor 23 Uhr der erste Unfall ereignet, als der Fahrer der silbernen BMW-Limousine auf die A2 in Richtung Westen auffahren wollte und mit dem ehemals mit Stickstoff beladenen Tanklastzug einer Wittener Spedition seitlich kollidierte.

Das Heck des Gefahrgut-Transporters wurde bei dem Unfalla uf der A2 bei Oelde schwer beschädigt.
Das Heck des Gefahrgut-Transporters wurde bei dem Unfalla uf der A2 bei Oelde schwer beschädigt. © Andreas Eickhoff

Beide Unfallbeteiligten stellten ihre Fahrzeuge Polizeiangaben zufolge auf dem Beschleunigungsstreifen der Anschlussstelle ab, als wenige Minuten später der Fahrer (32) einer in Russland zugelassenen Volvo-Zugmaschine auf das Heck des Spezialtransporters prallte. Der Volvo-Fahrer verlor die Gewalt über sein Gefährt, das quer über die drei Fahrstreifen in die Mittelleitplanke der A2 prallte und dort stehen blieb.

Durch die Wucht des Aufpralls wurden Spezialarmaturen am Heck des Gefahrgut-Lkw völlig zerstört, ebenfalls die Volvo-Zugmaschine. Trümmerteile verteilten sich auf der gesamten Fahrbahn der A2 bei Oelde.

A2 bei Oelde: Keiner der Unfallbeteiligten verletzt

Mit dem Alarmstichwort „Eingeklemmte Person nach Verkehrsunfall“ wurde der Löschzug Oelde nach dem entsprechenden Notruf von der Kreisleitstelle in Warendorf alarmiert, ferner die beiden Rettungswagen der Stadt sowie das Notarzteinsatzfahrzeug. Auch ein weiterer Rettungswagen aus Beckum eilte zu der Unfallstelle auf der A2.

Dort stellte sich die Lage dann glücklicherweise als weniger dramatisch dar, niemand der Beteiligten hatte sich Blessuren zugezogen. Der russische Lkw-Fahrer wurde vorsorglich zur Kontrolle ins Beckumer Krankenhaus transportiert. Nachdem die Feuerwehrleute die mit Splittern und Fahrzeugteilen übersäte Autobahn gereinigt hatten, konnten sie nach knapp einer Stunde wieder abrücken.

A2 bei Oelde: BMW und beide Lkw werden abgeschleppt

Beamte der Autobahn-Polizeistation Stukenbrock-Senne leiteten an der Anschlussstelle Oelde den Verkehr ab, später übernahmen Mitarbeiter der Autobahnmeisterei Oelde bis 1.45 Uhr diese Aufgabe. Zu nennenswerten Verkehrsstörungen, auch auf den Umleitungsstrecken, kam es nicht.

Zuvor konnten nach etwa einer Stunde die Verkehrsteilnehmer die Unfallstelle passieren, die zwischen der Abfahrt Oelde und der Unfallstelle im Stau standen. Anschließend wurde mit der Räumung der Unfallstelle begonnen, zunächst wurde der BMW abgeschleppt, später die beiden Lkw.

Auf der A2 kommt es immer wieder zu Unfällen. Am Montagabend stießen bei Bielefeld mehrere Autos mit Wildschweinen zusammen. Vier Tiere starben. Eine Autofahrerin (26) wurde verletzt.

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