1. wa.de
  2. NRW

Tödlicher Unfall auf der A2: Frau stirbt, zwei Personen in Lebensgefahr

Erstellt:

Von: Andreas Eickhoff

Kommentare

Schwerer Unfall auf der A2 bei Rheda-Wiedenbrück (NRW): Eine Frau ist gestorben, zwei Personen schweben in Lebensgefahr. Die Autobahn war voll gesperrt.

[Update] Rheda-Wiedenbrück (NRW) - Bei einem schweren Verkehrsunfall auf der A2 zwischen Herzebrock-Clarholz und Rheda-Wiedenbrück ist am Donnerstagmorgen gegen 1.30 Uhr eine 55-jährige Mitfahrerin eines Renault Clio verstorben.

AutobahnA2
Länge473 km
Gebaut5. April 1936

Tödlicher Unfall auf der A2: Frau stirbt, zwei Personen in Lebensgefahr

Der 26-jährige Fahrer und die 61-jährige Beifahrerin wurden lebensgefährlich verletzt, der Mann musste mit dem Rettungshubschrauber „Christoph Westfalen“ in die Universitätsklinik nach Münster geflogen werden. Die Schwerstverletzte wurde in das St.-Elisabeth-Hospital in Gütersloh eingeliefert.

Nach derzeitigen Erkenntnissen der Polizei kollidierten ein Audi A5 Sportback und ein Renault Clio auf der mittleren Fahrspur. Der Renault geriet daraufhin auf die rechte Fahrspur, touchierte einen Lkw und blieb schließlich auf dem Dach im Grünstreifen neben der Fahrbahn liegen.

A2/NRW: Frau stirbt bei Unfall, zwei Personen in Lebensgefahr
Eine Mitfahrerin des Wagens starb bei dem schweren Unfall. © Andreas Eickhoff

Der Bielefelder wurde bei dem Unfall leicht verletzt, er wurde ins Krankenhaus nach Rheda-Wiedenbrück gebracht. Die Lkw-Fahrerin blieb unverletzt.

Nach den ersten Notrufen wurden jeweils zwei Rettungswagen sowie ein Notarzteinsatzfahrzeug aus Oelde und Rheda-Wiedenbrück an die Unfallstelle entsandt, ferner die Feuerwehr mit rund 40 Einsatzkräften auf die Schnellstraße geschickt.

Tödlicher Unfall auf der A2: Autobahn wieder frei

„Wir sind zu einem Verkehrsunfall mit mehreren eingeklemmten Personen alarmiert worden. Als wir hier eintrafen, waren die drei Personen aus dem Clio außerhalb des Fahrzeuges, berichtete Brandamtmann Torsten Gentzsch als Feuerwehr-Einsatzleiter.

Der Rettungsdienst wurde unterstützt, ferner die Polizei bei Absperrmaßnahmen.

Zur Erforschung der Unfallursache sicherten speziell geschulte Beamte des Polizeipräsidiums Bielefeld die Unfallspuren. Durch die Staatsanwaltschaft Bielefeld wurde zudem ein Sachverständiger hinzugezogen. Im Laufe der Unfallrekonstruktion wurde ein zweiter Sachverständiger alarmiert. Zwei Notfallseelsorger kümmerten sich um die Angehörigen der Insassen des Clio.

Die Richtungsfahrbahn Hannover war für die Unfallaufnahme und die anschließende Fahrbahnreinigung bis 11.15 Uhr voll gesperrt, der Verkehr staute sich auf mehreren Kilometern.

Auch interessant

Kommentare