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A2: Geisterfahrer rast mit Tempo 170 - Polizei riegelt Autobahn ab

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Von: Simon Stock

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Wahnsinn auf der A2 bei Dortmund: Ein Geisterfahrer raste über viele Kilometer mit Tempo 170 in die falsche Richtung. Die Polizei sperrte die Autobahn.

Dortmund - Geisterfahrer-Wahnsinn auf der A2 in Dortmund (NRW): Zeugen meldeten der Polizei in den frühen Morgenstunden des Sonntags (20. März) einen Falschfahrer, der in seinem Mini bei Tempo 170 auf dem Mittelstreifen der falschen Richtungsfahrbahn (Hannover) unterwegs sei.

AutobahnA2
Länge473 km
Gebaut5. April 1936

A2 bei Dortmund: Polizei stoppt rasenden Geisterfahrer

Da sich der Mini offensichtlich kurz vor der Stadtgrenze Dortmund befand, sperrten Einsatzkräfte der Autobahnpolizei die A2 in Höhe Dortmund-Lanstrop. Unbeteiligte, korrekt fahrende Autofahrer und Insassen wurden an der Sperrung aus ihren Fahrzeugen und zu ihrem Schutz hinter die Leitplanke gebeten.

Der Geisterfahrer, ein 23-jähriger Dortmunder, brachte seinen Mini Cooper dann aber noch vor dem künstlich erzeugten Stau zum Stillstand. Gegenüber der Polizei wollte er sich nicht äußern. Da er nach Alkohol roch, ordneten die Polizeibeamten eine Blutprobe an.

A2: Geisterfahrer 20 km zwischen Hamm und Dortmund unterwegs?

Es sei nach aktuellem Ermittlungsstand nicht auszuschließen, dass die Geisterfahrt in Höhe Hamm begann und bis zu ihrem Ende über ungefähr 20 Kilometer geführt wurde.

Personen kamen wie durch ein Wunder nicht zu Schaden - die Katastrophe auf der A2 bei Dortmund ist also verhindert worden, wie es RUHR24* vermeldet. Jedoch meldete sich wenig später ein Zeuge bei der Polizei, der angab, von dem entgegenkommenden Mini auf der A2 touchiert worden zu sein. Dabei sei der Außenspiegel zerbrochen. Es ist unfassbar, wie viel Glück im Spiel war: Nur ein paar Zentimeter weiter rechts oder links, und es hätte wohl Tote gegeben und nicht nur einen abgebrochenen Spiegel. Erst Anfang März starb ein Mensch auf der A2.

Massive Randale im NRW-Regionalexpress: Die Polizei isolierte 150 Fußball-Fans aus Angst vor einem Zusammenstoß mit Schalke-Fans. Der Schaden im Zug ist enorm. *RUHR24 ist wie wa.de ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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