1. wa.de
  2. NRW

Wildschweine auf der A2: Unfälle mit mehreren Autos - vier Tiere sterben

Erstellt: Aktualisiert:

Kommentare

Mehrere Wildschweine liefe auf die A2 bei Bielefeld und lösten mehrere Unfälle aus.
Auf der A2 kam zum Unfall, als mehrere Wildschweine auf die Fahrbahn liefen. Eine 26-jährige Frau wurde verletzt. © Polizei Bielefeld

Auf der A2 bei Bielefeld (NRW) sind mehrere Autos mit Wildschweinen zusammengestoßen. Vier Tiere starben. Eine Autofahrerin (26) wurde verletzt.

Bielefeld - Auf der A2 bei Bielefeld (NRW) sind mehrere Autos mit Wildschweinen kollidiert. Beim Unfall am späten Montagabend (11.10.2021) wurden sechs Fahrzeuge beschädigt, wie eine Sprecherin der Polizei in Bielefeld am Dienstagmorgen berichtete.

AutobahnA2
Länge486 km
Baujahr1936

Gefahr auf der A2: Wildschweine verursachen Unfälle

Schon bevor es zu den Unfällen auf der A2 kam, krachte es auf der Lagesche Straße. Um kurz vor Mitternacht kollidierte der Mercedes Vito eines 65-jährigen Mannes aus Bielefeld dort mit einem Wildschwein. Das Tier flüchtete nach dem Unfall. Das war nur der Beginn eines größeren Wildschwein-Vorfalls.

Denn nur wenige Minuten später liefen mehrere Wildschweine in Höhe der Anschlussstelle Bielefeld Ost auf die A2. Eine 26 Jahre alte Frau aus Lippstadt, die mit ihrem Ford Fiesta auf der mittleren Fahrspur unterwegs war. stieß mit der Gruppe zusammen und wurde leicht verletzt. Fünf weitere Pkw kollidierten ebenfalls mit der Wildschwein-Rotte. Vier Wildschweine starben bei der Unfall-Serie.

Wildschweine auf der A2: Zoll sicherte Unfall-Stelle

Die Unfall-Stelle wurde durch Zoll-Mitarbeiter, die zufällig am Ort des Geschehens auf der A2 vorbeikamen, bis zum Eintreffen der Polizei mit Blaulicht gesichert. Drei Autos wurden wegen größerer Beschädigungen abgeschleppt. Die Autobahn war in Fahrtrichtung Dortmund für etwa 90 Minuten gesperrt. Es entstand ein Stau von etwa 5 km Länge.

Ebenfalls am Montag kam es nach einem Wechsel von der A2 auf die A1 zu einer Kollision zwischen einem Wohnwagen-Gespann und einem Auto. - dpa

Auch interessant

Kommentare