1. wa.de
  2. NRW

Heftiger Unfall auf der A1: Lkw-Fahrer stirbt nach Kollision am Stau-Ende

Erstellt: Aktualisiert:

Von: Daniel Großert

Kommentare

Traurige Neuigkeiten nach einem schlimmen Unfall auf der A1: Ein 35-jähriger Lkw-Fahrer starb nach einer Kollision am Stau-Ende im Krankenhaus.

Update vom 1. März, 19.29 Uhr: Der 35-jährige Lkw-Fahrer aus Lippstadt (Kreis Soest), der am 11. Februar bei einem schweren Unfall auf der A1 bei Gevelsberg (Ennepe-Ruhr-Kreis) lebensgefährlich verletzt worden war, ist im Krankenhaus gestorben. Er sei bereits am 25. Februar seinen bei der Kollision an einem Stau-Ende erlittenen Verletzungen erlegen, wie die Polizei am Dienstagabend mitteilte.

AutobahnA1
Länge790 km
Eröffnung1937

Update vom 11. Februar, 21.12 Uhr: Die Polizei hat am Abend weitere Informationen zum schweren Lkw-Unfall auf der A1 bei Gevelsberg veröffentlicht. Demnach hatte ein 35-jähriger Lkw-Fahrer aus Lippstadt, der auf dem rechten Fahrstreifen der Autobahn in Richtung Dortmund unterwegs war, gegen 14.45 Uhr den vor ihm stockenden Verkehr übersehen und war fast ungebremst auf den Sattelzug eines 59-jährigen Mannes aus Rheine aufgefahren.

Durch die Wucht des Aufpralls wurde der Lkw auf den mit Gefahrgut beladenen Tankzug eines 30-jährigen Mannes aus Minden geschoben. Die Feuerwehr musste den eingeklemmten 35-Jährigen aus seiner Fahrerkabine befreien. Er erlitt bei dem Unfall auf der A1 nach Polizeiangaben lebensgefährliche Verletzungen und wurde mit einem Rettungshubschrauber in eine Spezialklinik geflogen. Der 59-Jährige wurde leicht verletzt, der dritte Lkw-Fahrer kam ohne Verletzungen davon.

Rund drei Stunden lang war die A1 in Fahrtrichtung Dortmund komplett gesperrt, danach wurde der Verkehr laut Polizei einspurig an der Unfallstelle vorbeigeführt. Die Bergung der Lkw dauert lange an.

A1: Schwerer Unfall mit drei Lkw bei Gevelsberg - zwei Fahrer verletzt

Update vom 11. Februar, 18.58 Uhr: Nach dem schweren Unfall mit drei Lkw ist die A1 zwischen Wuppertal und Gevelsberg nicht mehr komplett gesperrt. Nach Angaben des WDR ist auf der Autobahn in Fahrtrichtung Dortmund wieder eine Spur freigegeben.

Die A1 ist nach einem schweren Unfall bei Gevelsberg gesperrt.
Die A1 ist nach einem schweren Unfall bei Gevelsberg gesperrt. © Alex Talash

Die Bergungsarbeiten dauern aber weiter an. Der am Unfall beteiligte Gefahrguttransporter hatte nach Feuerwehrangaben 23.000 Liter einer in Natron-Lauge gelösten, ätzenden Natriumaluminat-Lösung geladen. Ein Austritt des Stoffes stellten die Einsatzkräfte nicht fest. Lediglich die äußere Hülle des doppelwandigen Tanks sei beschädigt worden. Die Bergung des Tankzugs gestalte sich schwierig.

Bei dem Auffahrunfall wurden zwei Lkw-Fahrer verletzt. Der Mann, der in seiner Fahrerkabine eingeklemmt war, wurde mit einem Rettungshubschrauber in eine Spezialklinik geflogen, wie die Feuerwehr Schwelm mitteilte. Ein weiterer Fahrer habe leichte Verletzungen erlitten.

A1: Schwerer Unfall mit drei Lkw bei Gevelsberg - Autobahn gesperrt

[Erstmeldung] Gevelsberg (NRW) - Auf der A1 bei Gevelsberg in Nordrhein-Westfalen ist am Freitagnachmittag ein schwerer Unfall passiert. Die Autobahn in Fahrtrichtung Dortmund ist aktuell gesperrt.

Wie der WDR berichtet, sind zwischen dem Kreuz Wuppertal-Nord und der Anschlussstelle Gevelsverg drei Lkw an einem Stau-Ende ineinander gekracht. Ein Fahrer wurde bei dem Unfall auf der A1 in seiner Fahrerkabine eingeklemmt und lebensgefährlich verletzt. Ein Rettungshubschrauber landete auf der Autobahn.

An dem Unfall war auch ein Gefahrguttransporter beteiligt. Daher gestalten sich die Bergungsarbeiten auf der A1 schwierig. Laut WDR versucht die Feuerwehr momentan zu verhindern, dass die Natronlauge, die der Lkw geladen hat, ausläuft.

Die A1 in Fahrtrichtung Dortmund ist seit dem schweren Unfall voll gesperrt. Die Sperrung wird wohl noch bis in den Abend dauern. Der WDR berichtet momentan (Stand 17 Uhr) von mehr als zehn Kilometern Stau ab der Anschlussstelle Wuppertal-Langerfeld. Autofahrer sollten die Umleitungen U61 und U63 nutzen, um die Unfallstelle zu umfahren.

Vor wenigen Tagen war die A1 wegen eines Lkw-Brandes schon einmal stundenlang gesperrt. Die Beseitigung des kontaminierten Erdreichs an der Unfallstelle gestaltete sich schwierig.

Auch interessant

Kommentare