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Unfallflucht auf der A1: Mit komplett beschädigtem Auto noch 20 Kilometer gefahren

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Auf der A1 ist ein Autofahrer nach einem Unfall mit seinem komplett beschädigten Auto noch rund 20 Kilometer weitergefahren. Die Polizei fand schnell eine Erklärung für sein Verhalten.

Hagen/Schwerte - Laut Polizei war es gegen 5.45 Uhr am Donnerstagmorgen, als ein 66-jähriger Mann mit seinem Lkw auf der A1 in Richtung Köln unterwegs war. Zwischen dem Westhofener Kreuz und der Anschlussstelle Hagen-Nord sei dann ein Pkw mit dem Lastwagen kollidiert und ins Schleudern geraten.

AutobahnA1
Länge790 km
Gebaut1937

Unfallflucht auf der A1: Mit komplett beschädigtem Auto noch 20 Kilometer gefahren

Anschließend sei das Auto noch einmal gegen die Front des Lkws geprallt und schließlich total beschädigt quer auf dem rechten und mittleren Fahrstreifen zum Stehen gekommen, berichtete die Polizei. Der 66-Jährige habe daraufhin seinen Lkw auf dem Seitenstreifen gestoppt.

Die hinzugerufenen Beamten der Autobahnpolizei staunten nach eigenen Angaben nicht schlecht, als sie die Unfallstelle kurze Zeit später erreichten. Denn außer einem Trümmerfeld auf der Autobahn war von dem Auto nichts mehr zu sehen. Der Unfallverursacher war in sein Auto gestiegen und davon gefahren.

Rund 20 Kilometer weit kam er mit seinem beschädigten Fahrzeug noch. Auf dem Parkplatz Bruchmühle wurden die Beamten im Rahmen ihrer Fahndung dann fündig. In dem völlig demolierten Wagen hätten sie einen 44-Jährigen aus Hameln angetroffen und es habe sich schnell gezeigt, dass sein Verhalten auf Alkoholkonsum zurückzuführen war.

A1: Autofahrer flieht nach Unfall - Atemalkoholtest gelingt nicht

Ein freiwilliger Atemalkoholtest sei nicht gelungen und in einem Krankenhaus wären dem 44-Jährigen anschließend Blutproben entnommen worden. Der Führerschein sei beschlagnahmt und in seinem Fahrzeug zudem noch eine geringe Menge Betäubungsmittel sichergestellt worden.

Den Mann erwartet nun ein Strafverfahren unter anderem wegen des Verdachts auf Gefährdung des Straßenverkehrs.

Die A 1 musste an der Unfallstelle kurzzeitig gesperrt werden. Den entstandenen Sachschaden schätzt die Polizei auf ca. 42.000 Euro. - von Lisa Aretz

Bei einem schweren Unfall auf der A2 bei Dortmund bohrte sich ein Lkw mit der Fahrerkabine regelrecht in einen zweiten Laster.

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