Auf der A1

Lebensgefährlich leichtsinnig: Polizei stoppt Sattelzug mit abenteuerlicher Ladungssicherung

Lebensgefahr: Vollkommen unzureichend gesichert war ein Betonteil auf einem Sattelschlepper, den die Polizei auf der A1 gestoppt hat.
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Lebensgefahr: Vollkommen unzureichend gesichert war ein Betonteil auf einem Sattelschlepper, den die Polizei auf der A1 gestoppt hat.

Münster - Bei der Kontrolle eines Sattelschleppers mit tonnenschwerer Ladung stellte sich heraus, dass die Antriebsachse des Fahrzeugs um 50 Prozent überladen war. „Das Betonteil war zudem im hinteren Bereich auf einem senkrecht stehenden Kantholz aufgebockt. Wäre dieses während der Fahrt umgefallen oder das Betonteil von dieser ‚Stütze‘ gerutscht, hätte es fatale Folgen haben können“, heißt es im Polizeibericht. Außerdem hätten nach hinten aus dem Betonteil zwei Spitzen der Stahlarmierung herausgeragt, die im Falle eines Unfalls zu schweren Verletzungen hätten führen können.

Auf einem Holzklotz aufgebockt und mit Spanngurten fixiert transportierte der Sattelzug ein 25 Tonnen schweres Betonteil.

Dem 65-jährigen deutschen Fahrer sei die Weiterfahrt untersagt worden. Den Fahrer, den Verlader und den Fahrzeughalter erwarten Ordnungswidrigkeitenanzeigen. Nach einer kilometerlangen Irrfahrt war ein Autofahrer auf der A3 in einen schrecklichen Unfall verwickelt. Immer wieder kommt es auf den Autobahnen in NRW zu schweren Lkw-Unfällen. Auf der A44 prallte ein Satelzug am Stauende in einen weiteren Lastwagen. Der Versuch, einem anderen Wagen auszuweichen, endete für den Fahrer eines Sportwagens tödlich. Seine Corvette kam von der Autobahn ab, überschlug sich mehrfach.

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