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Supermarkt-Räuber flüchten über A1 - Zeuge verhilft Polizei zur Festnahme

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Von: Kristina Köller

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Aggressive Räuber sind am Donnerstag über die A1 geflüchtet - hatten die Rechnung aber ohne einen gewieften Supermarkt-Mitarbeiter und die Polizei gemacht.

Holzwickede - Nach einem räuberischen Diebstahl in Holzwickede (NRW) am Donnerstagabend, 30. Juni, hat die Polizei die Flucht von vier Tatverdächtigen auf der A1 beendet.

Gegen 18.20 Uhr stahlen die Beschuldigten aus einem Supermarkt an der Stehfenstraße mehrere Waren, heißt es in der Mitteilung der Polizei. Als ein Mitarbeiter sie ansprach, nachdem sie das Geschäft verlassen hatten und ein Fahrzeug beladen wollten, drohten ihm zwei männliche Tatverdächtige Gewalt an, schlugen die Autotür gegen seinen Körper und fuhren mit zwei weiblichen Tatverdächtigen davon.

A1: Räuber flüchten über Autobahn - Supermarkt-Mitarbeiter verfolgt sie

Der Angestellte verfolgte die Beschuldigten mit seinem Wagen und verständigte zeitgleich die Polizei. Dank der konkreten Beschreibungen des Zeugen konnte eine alarmierte Streifenwagenbesatzung der Polizei Unna das flüchtige Fahrzeug auf der A1 in Fahrtrichtung Köln zwischen Unna und Schwerte entdecken und den Fahrer zum Anhalten bewegen. An der Raststätte Lichtendorf-Nord wurde der Pkw kontrolliert, so die Polizei.

Im Auto fanden die Polizeibeamten dem Bericht zufolge umfangreiches Diebesgut. Die vier Tatverdächtigen wurden festgenommen. Zum Transport der Personen ins Polizeigewahrsam unterstützte die Polizei Dortmund mit Einsatzfahrzeugen der Autobahnpolizeiwache Kamen. Bei den Beschuldigten handelt es sich um zwei Frauen und zwei Männer im Alter zwischen 17 und 29 Jahren aus Lünen und Dortmund. Die kriminalpolizeilichen Ermittlungen dauern an.

In Holzwickede haben Spezialkräfte der Polizei Marihuana, Bargeld und Fahrzeuge sichergestellt sowie vier Personen festgenommen.

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