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Lkw-Fahrer unter Drogen auf der A1 - nicht sein einziges Vergehen

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Von: Kristina Köller

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Ein Lkw-Fahrer war unter Amphetamin-Einfluss auf der A1 in NRW unterwegs. Die Polizei zog ihn aus dem Verkehr. Der Mann hatte noch mehr auf dem Kerbholz.

Greven - Einsatzkräfte der sogenannten Schwerlastgruppe der Polizei Münster (NRW) haben am Montagmittag, 14. März, gegen 14 Uhr einen Lkw-Fahrer gestoppt, der mutmaßlich unter Amphetamin-Einfluss auf der A1 unterwegs war. Davon berichtete die Polizei am Dienstag.

Grund der Kontrolle bei Greven war die Überprüfung der Lenk- und Ruhezeiten. Dabei ergab sich der Verdacht, dass der 48-jährige Fahrer möglicherweise mit einer zweiten Fahrerkarte unterwegs war, um Verstöße gegen die Lenk- und Ruhezeiten zu verschleiern, heißt es weiter.

A1 bei Greven: Polizei entdeckt Amphetamine bei Lkw-Fahrer

Bei einer Durchsuchung des Mannes und seiner Taschen fanden die Polizisten nicht nur eine zweite Karte, sondern auch knapp 18 Gramm Amphetamin. Die Betäubungsmittel und die zweite Fahrerkarte wurden sichergestellt. Ein Drogenvortest zeigte zudem, dass der 48-Jährige das Amphetamin nicht nur mitgeführt sondern offensichtlich auch selbst konsumiert hatte, so die Polizei.

Dem Mann wurde eine Blutprobe entnommen. Ihn erwarten nun Verfahren wegen des Besitzes von Betäubungsmitteln, der Fälschung von technischen Aufzeichnungen und des Fahrens unter Drogeneinfluss.

Zufallsfund auf der A43: Bei einer Kontrolle stieß die Polizei auf einen Mann, der mit Haftbefehl gesucht wurde. Noch im Auto: Messer, Drogen und ein Kleinkind.

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