Alte Brücke hat keine Zukunft

A1/A45: Neue Brücke am Westhofener Kreuz geplant - Arbeiten beginnen jetzt doch später

Zwischen der A1 und der A45 soll am Westhofener Kreuz eine neue Brücke her - die Arbeiten stehen in den Startlöchern. Wegen vorbereitender Maßnahmen gibt es Sperrungen.

Westhofen - Seit über 60 Jahren verbindet die Brücke am Westhofener Kreuz die Autobahnen A1 und A45. Da sie laut der Autobahn GmbH des Bundes jedoch keine Zukunft mehr hat, wird die Brücke am Westhofener Kreuz in Schwerte (Kreis Unna) nun erneuert. (News aus Nordrhein-Westfalen)

AutobahnkreuzWesthofener Kreuz
VerbindungA1 und A45
geografische LageSchwerte (Kreis Unna)

A1/A45: Neue Brücke am Westhofener Kreuz geplant - 17.000 Quadratmeter werden gerodet

Am Wochenende (31./31. Januar) sollen die Vorarbeiten für einen Ersatzneubau der Brücke beginnen. Um Platz für erste Vorarbeiten für den Neubau zu machen, müssen im Westhofener Kreuz ab dieser Woche Bäume gefällt werden.

Die Autobahn Westfalen sperrt darum von Samstag ab 5 Uhr bis Sonntag um 15 Uhr die Verbindung von der Autobahn A1 aus Bremen kommend auf die Autobahn A45 in Richtung Gießen sowie die Verbindung von der A45 aus Dortmund kommend auf die A1 in Richtung Bremen. Eine Umleitung ist eingerichtet. Rettungskräfte im Einsatz können die gesperrten Bereiche passieren.

Der Verkehr auf der A45 wird in Fahrtrichtung Frankfurt während der Arbeiten zunächst einspurig an der Baustelle vorbeigeführt. Die zum Teil sehr hohen Bäume im Kreuz Westhofen müssen mit Hilfe eines Fällkrans gefällt werden. Um ein sicheres Arbeiten zu ermöglichen und den nötigen Abstand zum Verkehr einzuhalten, müssen mehrere Fahrspuren gesperrt werden. Abhängig vom Fortgang der Arbeiten werden die Spuren wieder geöffnet. Mit Behinderungen ist in diesem Bereich zu rechnen.

Ende 2020 ist die Planfeststellung für den gesamten Umbau des Westhofener Kreuzes zwischen der A1 und A45 eingeleitet worden, wonach auch weitere Arbeiten an dem Autobahnknoten vorgenommen werden sollen. Die Brücke habe aber Vorrang. 

„Mit dem Neubau der A1-Brücke im Westhofener Kreuz machen wir einen erster Schritt hin zu einer größeren Leistungsfähigkeit dieses wichtigen Autobahnknotens“, heißt es von Dirk Stiepert, der die Außenstelle Hagen der Autobahn GmbH des Bundes leitet.

In allen sogenannten „Ohren“ des Westhofener Kreuzes werden in den kommenden Wochen Flächen gerodet. Dabei handelt es sich um 17.000 Quadratmeter Fläche, welche in mehreren Arbeitsabschnitten gerodet wird. Nicht immer sei das ohne Beeinträchtigung des Verkehrs möglich.

A1/A45: Neue Brücke am Westhofener Kreuz geplant - Vollsperrung nicht notwendig

Die Arbeiten werden an Wochenenden ausgeführt. Eine Vollsperrung sei nicht notwenig, aber einzelne Spuren werden bei den Arbeiten im Randbereich der Flächen gesperrt werden müssen. Genaue Informationen über die Termine dieser Sperrungen werden demnach rechtzeitig bekannt gegeben.

Mit dem Neubau der A1-Brücke im Westhofener Kreuz soll ein erster Schritt hin zu einer größeren Leistungsfähigkeit des Autobahnknotens getan werden.

Die Rodungsarbeiten am Westhofener Kreuz zwischen A1 und A45 sollen „umweltfachlich begleitet“ werden. Es gehe darum, für bedrohte Arten wie Fledermäuse Ersatzangebote zu schaffen. Demnach seien bereits Nistkästen errichtet werden. Weitere Ausgleichsmaßnahmen sollen dazukommen.

Geplante Auftragsvergabe für die insgesamt vier Brücken, die die jeweils drei Fahrspuren pro Richtung und die je zwei Parallelfahrspuren im Westhofener Kreuz aufnehmen, ist Ende 2022.

Auf den Autobahnen in NRW gibt es noch viele weitere Baustellen, wegen denen es auf bestimmten Strecken in diesem Kalenderjahr zu Stau kommen wird. Auf manche Verkehrseinschränkungen können sich Autofahrer daher schon mental einstellen.

Rubriklistenbild: © Georg Jungfermann (Straßen.NRW)

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