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Stauende auf der A1: Transporter kracht in Lkw - Unfall und Chaos auch auf A2

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Gleich zwei schwere Unfälle sorgten am Donnerstag für Chaos auf wichtigen Autobahnen in NRW: auf der A1 und auf der A2. Es gibt Verletzte.

[Update, vom 1. Juli, 9.29 Uhr] Hagen - Schwerer Unfall auf der A1 bei Hagen (NRW): Ein Transporter-Fahrer krachte an einem Stauende offenbar ungebremst in einen stehenden Lkw. Der Mann wurde schwer verletzt. Es kam zu einer Vollsperrung der Autobahn in Fahrtrichtung Dortmund. Und auch auf der A2 herrschte Chaos. Dort ereignete sich ein Unfall, bei dem ein Wagen ein weiteres Fahrzeug auf einen Lkw schob.

Zu dem folgenschweren Unfall am Stauende auf der A1 kam es gegen 12.15 Uhr zwischen Volmarstein und der Ausfahrt Hagen-West. Der Fahrer eines Kleintransporters übersah kurz vor Hagen-West offenbar das Stauende. Ungebremst krachte er in den Lkw.

Auf der A1 ist ein Transporter offenbar ungebremst in einen am Stauende stehenden Lkw gefahren.
Auf der A1 ist ein Transporter offenbar ungebremst in einen am Stauende stehenden Lkw gefahren. © Alex Talash

Unfälle auf A1 und A2: Transporter kracht am Stauende ungebremst in Lkw

Die Feuerwehr musste den 29-jährigen Fahrer aus seinem Fahrzeug befreien. Er wurde schwer verletzt und kam mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus. Der Fahrer des Lkw blieb unverletzt.

Die Fahrerkabine des Transporters wurde bei dem Unfall auf der A1 massiv eingedrückt.
Die Fahrerkabine des Transporters wurde bei dem Unfall auf der A1 massiv eingedrückt. © Alex Talash

Die A1 musste während der Rettungsarbeiten in Fahrtrichtung Dortmund komplett gesperrt werden. Der Verkehr staute sich über acht Kilometer zurück. Zunächst war dann für längere Zeit ein Fahrstreifen wieder frei. Seit 14.20 Uhr sind die Bergungsarbeiten laut Polizei Dortmund abgeschlossen und die Sperrung aufgehoben.

Unfall auf der A2: Fahrzeug mit Anhänger schiebt weitere ineinander

Nicht nur die Sperrung auf der A1 sorgte laut Polizei Dortmund für Verkehrsstörungen. Auch auf der A2 in Fahrtrichtung Hannover hat sich ein Unfall ereignet - zwischen den Anschlussstellen Henrichenburg und Dortmund-Mengede. Dort war zwischenzeitlich nur der linke Fahrstreifen befahrbar.

Beteiligt waren an dem Unfall drei Fahrzeuge, wie die Polizei Dortmund am Freitagmorgen mitteilte. Ein 61-jähriger Autofahrer wurde schwer verletzt.

Zum Unfallzeitpunkt gegen 12.05 Uhr musste ein 24-jähriger Mann aus Tschechien seinen Sattelzug zwischen den Anschlussstellen Henrichenburg und Dortmund-Mengede verkehrsbedingt abbremsen, heißt es. Ein hinter ihm fahrender 61-jähriger Bochumer tat es ihm nach und verlangsamte seinen Skoda ebenfalls.

„All dies bemerkte ein 48-Jähriger aus Rumänien offenbar zu spät. Er versuchte noch mit seinem Transporter samt Anhänger nach links auszuweichen, konnte einen Zusammenstoß mit dem Skoda aber nicht mehr vermeiden. Dieser wurde auf den Sattelzug aufgeschoben. Der Transporter kam schließlich auf dem mittleren Fahrstreifen zum Stehen“, beschreibt die Polizei den Unfallhergang.

Ein Rettungswagen brachte den 61-Jährigen in ein Krankenhaus. Bis in die frühen Abendstunden blieben der rechte und der mittlere Fahrstreifen an der Unfallstelle gesperrt. Den entstandenen Sachschaden schätzt die Polizei auf rund 20.000 Euro.

Ein furchtbarer Unfall mit einem Motorrad und einem Auto hat sich in Goch ereignet: Zwei Menschen starben, zwei kamen schwer verletzt ins Krankenhaus. - Von Alex Talash und Kristina Köller

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