20-Jähriger stirbt nach Flaschen-Stich

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Ochtrup - Ihm wurde mit einer abgebrochenen Flasche in die Brust gestochen. Das überlebte ein 20-Jähriger aus Ochtrup nicht.

Am frühen Morgen des Pfingstmontages, etwa gegen 3 Uhr, gerieten zwei junge Männer im Stadtpark in Ochtrup aneinander. "Im Verlauf des Streits stach ein 18-jähriger Tatverdächtiger nach ersten Ermittlungen mehrfach mit einer abgebrochenen Flasche auf einen 20-jährigen Kontrahenten ein", schilderte Oberstaatsanwalt Martin Botzenhardt in Münster das Geschehene.

 "Die Verletzungen im Brustbereich waren so schwer, dass der 20-jährige nicht mehr gerettet werden konnte und noch am Tatort verstarb."

Polizisten nahmen den Tatverdächtigen, der ebenso wie der Verstorbene in Ochtrup lebt, vorläufig fest. "In seiner Vernehmung gab der Beschuldigte an, er habe zugestochen um sich zu verteidigen", erklärte der Oberstaatsanwalt weiter. "Aufgrund der Schwere der Tat und zur Verhinderung der Flucht hat die Staatsanwaltschaft Münster heute beim Amtsgericht den Erlass eines Haftbefehls beantragt."

Eine Ermittlungsrichterin folgte dem Antrag der Staatsanwaltschaft und erließ Haftbefehl gegen den 18-jährigen Beschuldigten wegen Totschlags, zugleich ordnete sie die Untersuchungshaft an.

Die weiteren Ermittlungen zum genauen Tathergang führt eine Mordkommission des Polizeipräsidiums Münster unter der Leitung des Ersten Kriminalhauptkommissars Heinrich Freese.

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