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Wohngeldstelle in Hamm: Stadt rüstet personell auf

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Von: Frank Osiewacz

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Lange Bearbeitungszeit bringt Haushalte in Existenznöte: Eine alleinerziehende Mutter aus Kassel musste jetzt fünf Monate auf den Bescheid für ihr Wohngeld warten.
Auch in Hamm werden im kommenden Jahr voraussichtlich mehr Menschen Wohngeld beantragen können. © dpa

In Erwartung der steigenden Zahl von Menschen, die ab 2023 Wohngeld beantragen können, rüstet die Stadt Hamm in ihrer Wohngeldstelle personell auf.

Hamm – Es habe ein Stellenbesetzungsverfahren gegeben, und die Stadt habe auch Personal gefunden, bestätigte Stadtsprecher Detlef Burrichter auf Nachfrage unserer Zeitung. „Wir sind hier von einer Verdopplung der Fallzahlen ausgegangen“, so Burrichter.

Was das in absoluten Zahlen bedeutet und wie viele Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen nun für die Aufgabe hinzukommen. ließ sich zunächst nicht klären. Voraussichtlich werde es im Januar noch eine zweite Einstellungsrunde geben. Wo genau die neuen Arbeitsplätze „verortet“ sind, sei noch offen. „Wir wollen mit den Einstellungen dafür gerüstet sein, dass hier niemand im Stau stehen muss“, so Burrichter.

Hintergrund ist eine Erhöhung des Wohngeldes und die Erweiterung des Empfängerkreises, die die Bundesregierung als Entlastungsmaßnahme ab Januar 2023 plant.

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