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Zu- und Wegzüge aus Werne: Während Corona-Pandemie wechselten weniger Menschen Lebensort

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Von: Eva-Maria Spiller

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Seniorin beim Kistenpacken - Symbolbild Umziehen Umzugskarton
Vor allem Menschen der jüngeren Altersgruppen haben sich weniger häufig für Werne als Lebensort entschieden. © Stephanie Pilick/dpa

Während der Pandemie haben sich weniger Menschen dazu entschieden, aus Werne wegzuziehen oder ihren Lebensmittelpunkt nach Werne zu verlagern. Das zeigen die neuesten Zahlen des Landesinstitutes.

Werne - Durch die Corona-Pandemie ist die Zahl der Zu- und Wegzüge aus und nach Werne deutlich eingebrochen. Das geht aus den neuesten Zahlen des Statistischen Landesbetriebes IT.NRW hervor. Gab es im Jahr 2019 noch 1792 zugezogene Neubürger und 1652 Wegzüge, waren es im Jahr 2020 insgesamt 1548 Zuzüge und 1481 Fortzüge. Im Jahr 2021 sah es kaum anders aus mit 1535 Zuzügen und 1584 Fortzügen.

Auffällig ist bei den Zuzügen, dass vor allem Menschen der jüngeren Altersgruppen sich weniger häufig für Werne als Lebensort entschieden: Bei den Unter-18-Jährigen waren es mit 212 ganze 52 Zuzüge weniger in 2020 als noch im Vorjahr. In der Altersgruppe 18 bis unter 25 Jahre waren es 228 (-83), in der Gruppe 25 bis unter 30 Jahre 213 (-39) und in der Gruppe 30 bis unter 50 Jahre 532 (-89). Einzig die Altersgruppen 50 bis unter 65 Jahre (206, +9) und 65 Jahre und mehr (157, +10) verzeichneten einen Zuwachs.

Gegenüber dem Jahr 2020 stiegen die Zuzüge aus den Altersgruppen unter 18 Jahren bis unter 30 Jahren wieder leicht an, in der Gruppe 50 bis über 65 Jahre hingegen fielen die Zahlen wieder. Die Zahl der Wegzüge sank von 2019 auf 2020 in allen Altersgruppen merklich, von 2020 auf 2021 zogen dann wieder merklich mehr Menschen weg aus Werne – mit Ausnahme der 25- bis unter 30-Jährigen (219; -21 gegenüber 2020).

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