Förderantrag war erfolgreich

Werner Museum erhält 133 300 Euro aus dem Programm "Stadtgefährten"

Das Museum erhält eine Förderung aus dem Programm "Stadtgefährten"

Werne - Große Freude in der Stadtverwaltung: Werne erhält für sein Museum umfangreiche Mittel aus dem Förderprogramm „Stadtgefährten“ des Bundes.

Von dessen Kulturstiftung seien – zunächst mündlich – 133 300 Euro zugesagt worden, bestätigt Kulturdezernent Alexander Ruhe auf WA-Anfrage. Der Anruf aus Halle an der Saale, dem Sitz der Kulturstiftung, kam Ende der Woche. Sobald der schriftliche Bescheid vorliege, werde er die Öffentlichkeit näher informieren, kündigte Ruhe an.  Damit sei in den nächsten Tagen zu rechnen. 

Mit dem „Stadtgefährten“-Programm will der Bund Museen in kleineren Städten ermuntern, neue Partnerschaften einzugehen. In Werne soll ein Projekt zum Thema Mobilität realisiert werden – zusammen mit der Landesinitiative StadtBauKultur NRW 2020, der hiesigen Wirtschaftsförderung und dem ADFC-Ortsverein. 

Museumsleiterin Dr. Constanze Döhrer hatte den Förderantrag eingereicht – auch mit Blick auf ihre sechsmonatige Elternzeit. „Das war aber nicht der Hauptgrund“, sagt Ruhe. Vielmehr wolle sich das Museum im Zuge seiner Neukonzeption generell stärker nach außen öffnen.

 „Werne Mobil – Unterwegs zwischen gestern und morgen“ heißt das hiesige Projekt. Es ist auf zwei Jahre angelegt. Wichtiger Bestandteil ist die personelle Verstärkung des Museumsteams durch eine externe Projektleitung. Solch Büro müsse nun gefunden werden, erläutert Ruhe.

 Den Eigenanteil der Stadt am Projekt bezifferte er mit 13 400 Euro; somit liege das Gesamt-Budget bei knapp 147 000 Euro. Im Zuge des „Stadtgefährten“-Programms hatte es Mitte 2016 eine erste Förderrunde gegeben. Zur zweiten Runde in diesem Jahr lagen der Jury laut Kulturstiftung-Sprecherin Friederike Tappe-Hornbostel 19 Anträge vor; sieben seien positiv beschieden worden.

 In NRW kommt neben Werne das „Neue Stadtmuseum Aachen“ zum Zuge. Sein Projekt: „Young Urban Artists – Kunst und Aktion im öffentlichen Raum“. Er freue sich, dass das Museum und damit die Stadt zusätzliche Fachkompetenz erhalten, betont Ruhe. 

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