Sturmbilanz der Feuerwehr: Altkleider-Container ausgebüxt, aber nur wenige Bäume geknickt

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Einsatz mit der Kettensäge: Wernes Feuerwehr räumte auf, was "Victoria" umgeworfen hat.

Werne - "Victoria" kann es mit "Sabine" nicht aufnehmen - und das ist gut so: Der Sturm am Sonntagabend richtete wenig an. 

Zwei sich bewegende Altkleider-Container und umgekippte Bäume: Zu nur wenigen Einsätzen kam es für die Freiwillige Feuerwehr Werne beim Durchzug der Kaltfront mit Sturmtief "Victoria" als Motor. Am vergangenen Sonntag war weniger aufzuräumen als noch eine Woche zuvor, als "Sabine" Werne ordentlich durchblies.

Container mit Windkraft unterwegs

Die erste Alarmierung erfolgte um 18.58 Uhr: Ein Ast rage auf die Fahrbahn der Südkirchener Straße, hieß es. Die Einsatzkräfte rückten mit dem Hilfeleistungswagen an und brachten auch gleich die Drehleiter mit, mussten aber erste eine Weile suchen, ehe sie das Hindernis zur Seite ziehen konnten. Noch während der Arbeiten meldete die Kreisleitstelle zwei Altkleider-Container, die sich im Bereich des Hansarings durch den Wind selbstständig gemacht hatten. Die Mannschaft auf dem Rüstwagen hatte sie aber schnell wieder eingefangen.

Kettensäge wichtigstes Werkzeug

Nahezu gleichzeitig erfolgte eine Meldung, dass auf dem Martinsweg, Höhe Einmündung Am Romberg, ein Baum umgestürzt war. Der HLF-Trupp und die Drehleiter-Mannschaft beseitigten das Hindernis mithilfe einer Kettensäge. Der Martinsweg blieb für circa 30 Minuten gesperrt. Während der Arbeiten erfolgte gegen 20 Uhr die Alarmierung zur Varnhöveler Straße. Hier lag ebenfalls ein Baum auf der Fahrbahn, den die Löschgruppe Langern mit der Kettensäge in handlichere Stücke zerlegte. Insgesamt waren 26 Einsatzkräfte mit fünf Fahrzeugen unterwegs - und hatten weitere Nacht über Ruhe vor dem Sturm.

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