Museum "up'n Patt": Bürger aufgerufen, Fotos für Schaufensterausstellung einzusenden

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Das „Up’n Patt“-Fenster am Museum gibt einen Eindruck von der Schaufenstergestaltung mit dem Projekt-Signet.

Werne - Mit der ersten Ausstellung im gleichnamigen Projekt macht sich das Museum selbst „up’n Patt“. Denn nur die Eröffnung wird am Sonntag, 18. Februar, um 11 Uhr im Museum erfolgen. Wer die Exponate sehen will, muss sich up’n Patt machen: In fünf leerstehenden Ladenlokalen wird gezeigt, was es mit der Mobilität in Werne auf sich hat.

Dazu sind gemäß der Idee der „Stadtgefährten“-Förderung des Bundes die Werner aufgerufen, einen Beitrag zu leisten und einen Diskurs anzustoßen. „Mit rasender Geschwindigkeit – wie steuert Werne in die Zukunft?“, ist Titel der Schaufensterausstellung, die an einer Adresse die Sicht der Werner auf ihre Stadt spiegeln soll. Sie können daher eigene Fotos zu der Ausstellung beisteuern.

Aber keine aus alten Alben, sondern aktuelle, die zweierlei Blickwinkel auf die Lebensumstände heute eröffnen: „Wir möchten Ihre Sicht auf die Werner Verkehrsräume zeigen! Welche Straßen, Plätze, Wege und andere Verkehrsachsen in Werne empfinden Sie als besonders schön, reizvoll, gelungen? Oder welche empfinden Sie als schlecht, lieblos oder gar gefährlich?“, so der Aufruf. Dr. Katharina Hülscher von der Geschichtsmanufaktur hat ihn verfasst. Ihr Büro koordiniert das Museumsprojekt.

Museumsexponate "up'n Patt"

 „Wir werden die Bilder in zwei digitalen Bilderrahmen in einer Endlosschleife zeigen“, erläuterte sie. Der Name des Fotografen und der Beweggrund zu der jeweiligen Aufnahme ließe sich dabei wohl nicht detailliert transportieren. Damit die Betrachter aber einen Eindruck gewinnen und ins Gespräch darüber kommen, werden die Bilder sortiert und deklariert: „Auf einem Bildschirm läuft, was die Leute hübsch finden, auf dem anderem, was sie schlecht finden.“ Dazu bringt das Museum einiges aus der Dauerausstellung „up’n Patt“, was zum Thema passt. Zeugnisse von der Eröffnung des Bahnhofs im Jahr 1928 beispielsweise.

Szenografen engagiert

Mit Museumsleiterin Dr. Constanze Döhrer haben die Projektsteuerer Beiträge vorbereitet, die gleichfalls heutige Verhältnisse betrachten und die Frage nach den zukünftigen aufwerfen. „Welche Trends zeichnen sich ab, etwa in der Elektromobilität. Wie sieht es mit der zunehmenden Belastung der Straßen aus?“, so Hülscher. Damit das Ganze ins Auge fällt, sind Szenografen engagiert worden, die Exponate und Informationen in den Schaufenstern als Blickfang inszenieren. Die Ausstellungsorte sollen an dem Corporate Design gleich „up’n Patt“ zu erkennen sein.

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