Neuer Service

Ab sofort Online-Termine im Stadthaus - Der Weg ist nicht ganz einfach

Dezernent Frank Gründken zeigt den Button auf der Homepage der Stadt Werne, mit dem man zur elektronischen Terminvereinbarung gelangt.
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Dezernent Frank Gründken zeigt den Button auf der Homepage der Stadt Werne, mit dem man zur elektronischen Terminvereinbarung gelangt.

Termin-Vereinbarungen mit der Stadtverwaltung sind ab sofort online möglich. Das ist ein zusätzlicher Service für die Bürger und in Corona-Zeiten der richtige Weg. Aber er ist nicht ganz einfach.

Werne - Die bisherigen Wege, um eine Terminvereinbarung mit der Stadt zu machen (etwa per Mail oder telefonisch) „haben für uns einen enormen Aufwand bedeutet“, sagt der zuständige Dezernent Frank Gründken bei der Vorstellung des Termin-Programms. „Wir erhoffen uns davon eine Reihe von Vorteilen, auch im Sinne der Bürger.“ Allerdings muss der Bürger etliche Klicks vornehmen, bis der Termin steht.

In Zeiten einer Virus-Pandemie ist es klar von Vorteil, wenn man auf persönliches Erscheinen für eine Absprache verzichten kann. Außerdem sind die Termine in genau definierten Zeitfenstern, sodass man nicht lange gemeinsam mit anderen warten muss, sondern gezielt zum Termin erscheinen kann. Das Spektrum der Termin-Vereinbarungen reicht von der Adressänderung über den Personalausweis bis zum Zuzug aus dem Ausland.

So funktioniert die Online-Terminvergabe unter www.werne/de/terminvergabe:

  • Auswahl des Anliegens (Alle Anliegen, die im Bürgerbüro erledigt werden können, sind aufgelistet.)
  • Es können mehrere Anliegen ausgewählt und zeitlich zu einem gemeinsamen Termin (max. zwei Stunden) zusammengefasst werden.
  • Alle Anliegen werden mit den jeweils zur Erledigung erforderlichen Unterlagen erläutert (gegebenenfalls mit der Verlinkung zum Download nötiger Formulare).
  • Zur Buchung: Der Bürger wählt ein ihm angebotenes Datum aus und erhält daraufhin die freien Termine des entsprechenden Tages angezeigt.
  • Ein Termin wird ausgesucht und verbindlich mit Namen und E-Mail-Adresse gebucht.
  • Der Bürger erhält direkt eine Bestätigungsmail - einen Tag vor dem ausgewähltem Termin wird eine weitere Erinnerungsmail versandt.
  • Der Bürger erscheint zum vereinbarten Termin und muss (in der Regel) nicht warten.
  • Termine, die nicht eingehalten werden können, sollten vom Bürger abgesagt werden.
  • Sofern jemand nicht erscheint, ist der Termin verfallen und muss gegebenenfalls neu erstellt werden.

Für Bürger mit Anliegen, die dringend und unaufschiebbar sind, sowie für (vorwiegend ältere) Menschen, die keinen Zugang zum Internet haben, besteht die Möglichkeit, telefonisch und mithilfe von Beschäftigten der Telefonzentrale beziehungsweise des Bürgerbüros einen Termin zu vereinbaren.

Frank Gründken bittet die Bürger: „Wenn Sie den Termin nicht einhalten können, bitte löschen Sie ihn online.“ Dann ist er für andere Interessenten wieder frei. Er weist darauf hin, dass bisher vereinbarte Termine schon in das Online-System übertragen wurden, da müsse sich niemand mehr eigens melden. - Von Jörg Heckenkamp

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