Corona-Maßnahmen

3G-Regel auf Sim-Jü in Werne: Tests für Kirmes-Besuch kosten, gilt das auch für Schüler?

Auf der Sim-Jü-Kirmes gilt eine 3G-Regel. Das bedeutet, dass ein Schnelltest für Kinder und Jugendliche, die noch nicht geimpft worden sind oder genesen sind, notwendig ist.
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Auf der Sim-Jü-Kirmes gilt eine 3G-Regel. Das bedeutet, dass ein Schnelltest für Kinder und Jugendliche, die noch nicht geimpft worden sind oder genesen sind, notwendig ist.

Wer Sim-Jü in Werne besuchen möchte, muss nachweisen, dass er genesen, geimpft oder getestet ist. Ab dem 11. Oktober gibt es die Schnelltests nicht mehr kostenlos. Auch für Schüler?

Werne - Für Sim-Jü in Werne gilt ein striktes Hygienekonzept. Dazu zählt eine Maskenpflicht auf dem gesamten Kirmesgelände. Eine Ausnahme gibt es, wenn man Speisen und Getränke zu sich nimmt. Zudem dürfen nur diejenigen die Kirmes besuchen, die geimpft, genesen oder getestet sind. Für die Personen, die nicht geimpft oder genesen sind, könnte der Kirmes-Besuch teuer werden. Denn die Schnelltests gibt es ab dem 11. Oktober nicht mehr kostenlos.

Während es eine Impfempfehlung der Ständigen Impfkommission für 12 bis 17-Jährige gibt, gilt dies noch nicht für jüngere Kinder. Diese Mädchen und Jungen müssen also - Stand jetzt - einen Test auf Sim-Jü vorzeigen. Die Kinder werden zwar regelmäßig in ihren Schulen getestet und gelten deshalb als automatisch getestet. Als Nachweis gilt bisher der Schülernachweis.

Kostenlose Tests für Kinder auf Sim-Jü?

Welche Regelung in den Ferien gilt, ist jedoch noch unklar. Denn Sim-Jü vom 23. bis 26. Oktober fällt ans Ende der Herbstferien. Das heißt, dass die Schüler womöglich am letzten Schultag, den 8. Oktober, zuletzt getestet worden sein könnten. An dem darauffolgenden Montag gibt es keine Schnelltests mehr kostenlos. Daraufhin regte Barbara Börste (Grüne) an, während Sim-Jü kostenlose Tests für Kinder und Jugendliche auf dem Kirchplatz anzubieten. Das werde man im Gespräch mit dem zuständigen Ministerium klären, antwortete Bürgermeister Lothar Christ im Ausschuss für Soziales, öffentliche Ordnung, Integration und Inklusion am Dienstag (21. September).

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