Feuerwehr Werne

Schweine stürzen in Güllegrube: Feuerwehr Werne startet Rettungsaktion unter Atemschutz

Werne: Schweine stürzen in Güllegrube - Rettung nur mit Atemschutz
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Mit Atemschutz rettete die Feuerwehr Werne 20 Schweine aus einer Güllegrube.

Vollen Atemschutz brauchte die Feuerwehr am Donnerstag bei einem Rettungseinsatz in Werne: 20 Schweine waren durch den Boden ihres Stalls gebrochen und in die darunterliegende Güllegrube gestürzt.

Werne - Um 10.46 Uhr wurde der Löschzug 3 aus Stockum zur Straße Im Hanloh nach Horst alarmiert. Einsatzleiter und stellvertretender Leiter der Wehr Jörg Mehringskötter erkundete mit Löschzugführer Christian Rasche zunächst die Lage vor Ort. 20 Schweine waren durch die Spalten im Stall gebrochen und befanden sich darunter in der Güllegrube.

Besonnen hatte der Eigentümer bereits die Gülle aus der Grube abgepumpt, um den Füllstand zu reduzieren. Die Einsatzkräfte bauten in der stinkenden Grube eine Rampe aus Holzbrettern. Runter ging es nur mit Atemschutz. Dafür orderte der Löschzug noch weitere Atemschutzgeräte und Atemluftflaschen vom Zug Stadtmitte.

Mehrere Trupps fingen die Tiere ein und brachten sie wieder an die Oberfläche, wie die Feuerwehr mitteilte. Das dauerte Stunden. Am Ende blieben alle Schweine unverletzt, wie ein Veterinär feststellte - die Feuerwehrleute mussten zum Abschluss allerdings ihre Ausrüstung gründlich reinigen.

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