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Werne Marketing startet große Umfrage für fast alle Bürger in Werne

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Britta Löchter und Lars Werkmeister vom Werne Marketing stellen die Bürgerumfrage vor, die am 27. Januar online geht.
Britta Löchter und Lars Werkmeister vom Werne Marketing stellen die Bürgerumfrage vor, die am 27. Januar online geht. © Jörg Heckenkamp

Es wird viel gemeckert über die Zustände in Werne. Nun haben (fast) alle die Möglichkeit, zur Verbesserung der Stadt beizutragen. Das Werne Marketing startet eine große Bürgerbefragung.

Werne - Zu viel Unrat, zu wenig Wohnraum, zu viele Senioren-Einrichtungen, zu wenige Einkaufsmöglichkeiten – oft ist in Gesprächen mit Wernern ein meckernder Unterton zu hören. Nun können fast alle Bürger endlich mal ihre Meinung sagen – bei einer großen Befragung des Werne Marketings unter dem Stichwort „Werne, wie geht‘s?“.

Mit 22 Fragen wollen die Stadtwerber den Befindlichkeiten ihrer Bürger auf den Grund gehen. Es handelt sich unter anderem um Themenfelder wie Einkaufen, historischer Stadtkern und Verkehr. Einige Fragen sind zum Ankreuzen, andere wiederum sollen die Teilnehmern selbstständig ausfüllen. „Da es sich um einen Mix aus offenen und geschlossenen Fragen handelt, sollte man rund 15 Minuten Zeit einplanen“, sagt Lars Werkmeister, Geschäftsführer von Werne Marketing.

Umfrage nimmt rund 15 Minuten in Anspruch

„15 Minuten sind viel in der heutigen Zeit, das weiß ich“, sagt Werkmeister. Aber wer Interesse an einer gedeihlichen Entwicklung Wernes hat, „den bitten wir, an dieser Umfrage teilzunehmen“. Es seit zwar möglich, einige Fragen zu überspringen, „aber am meisten hilft es uns, wenn möglichst viele Menschen möglichst alle Fragen beantworten“, sagt Werkmeister.

Es werde zwar auch nach einigen persönlichen Daten wie dem Alter gefragt, „um etwa gruppenspezifische Einteilungen vornehmen zu können“, sagt Britta Löchter vom Stadtmarketing, „aber die Umfrage ist generell anonym“. Und wie funktioniert das Ganze nun?

Umfrage hauptsächlich online

Die Umfrage soll hauptsächlich online erfolgen, sie ist vom 27. Januar bis 20. Februar 2022 freigeschaltet über die Homepage der Stadt Werne (werne.de). Am Freitag, 28. Januar, finden die rund 13.000 Haushalte in Werne eine Karte in den Briefkästen, auf der zur Teilnahme an der Befragung aufgerufen wird. Per QR-Code landet man direkt dort.

Wer nicht so online-geschult ist, kann trotzdem teilnehmen. Lars Werkmeister: „Alternativ gibt es den Fragebogen in Papierform in der Tourist-Info am Markt (Sparkassen-Gebäude).“ Doch das Marketing möchte nicht die Meinung aller Bürgerinnen und Bürger hören. „Die Umfrage ist für Werner ab 16 Jahren gedacht.“

Warum diese Einschränkung? Werkmeister antwortet auf eine entsprechende Frage der Redaktion: „Aus der Erfahrung heraus müsste man junge Bürger unter 16 Jahren ganz anders ansprechen. Nicht mit einem allgemeinen Fragebogen, sondern eher projekt-bezogen.“

Die Umfrage soll noch im Frühjahr ausgewertet sein und helfen, konkrete Maßnahmen für die Zukunft der Stadt zu entwickeln. Britta Löchter: „Wir wollen wissen, wie man Werne in Zukunft anders denken kann.“

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