Werne kickt für Werne: FC Bildung holt den Pokal

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Der FC Bildung jubelt: Er hat den pokal geholt.

Werne - War das ein Finale: Nach torloser Spielzeit war die Neuauflage des Finalduells 2014, FC Wir für Werne gegen FC Bildung, nicht entschieden. Zum Neunmeterschießen hielt es vor allem das große Fanlager des Grundschulteams nicht mehr auf den Rängen.

Hoffen, bangen, Daumen drücken: Mit Rasseln und Bang-Bangs entlud sich die Spannung in frenetischen Jubel. Die lautstarke Unterstützung blieb nicht ohne Wirkung. „Speedy“ Bültmann jagte den vierten Ball von WfW übers Tor, der Publikumsliebling hatte 4:3 gewonnen. 

„Ein supertolles Gefühl, es nach fünf Jahren endlich geschafft zu haben“, sprudelte es Sekunden später aus Uhlandschulrektorin Eleonore Neumann, die mit Team und Anhängerschaft in dem Turnier schon mehrfach auf eine harte Probe gestellt war. „Diesen Pokal haben die Kinder von Werne gewonnen“, sagte sie, und die jubelnden Steppkes auf dem Spielfeld gaben ihr Recht. 

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Tore für den guten Zweck: Werne kickt für Werne

Werne Kickt für Werne in der Linderthalle
Werne kickt für Werne in der Linderthalle
Werne kickt für Werne in der Linderthalle
Werne kickt für Werne in der Linderthalle
Tore für den guten Zweck: Werne kickt für Werne

Überhaupt die Stimmung: Die heitere Atmosphäre ist es, was das Turnier des Stadtsportverbandes und des Westfälischen Anzeigers zugunsten des Projekts „Familien in der Nachbarschaft“ ausmacht. Da ist der Sport mal Mittel zum Zweck. Das zeigte sich schon beim Einlauf der zehn Mannschaften, die sich hier mit viel Engagement in den Dienst der guten Sache stellten. 

Der FC Schützen sorgte beim zünftigen Einlauf mit grünem Hut, weißen Handschuhen, Fahne, Schärpe und Holzgewehr gleich für Spaß unter den 350 Zuschauern. Das war den diesjährigen Pokal für die Mannschaft der Herzen wert. 

Und was wäre die Veranstaltung ohne die Akteure auf den Rängen: Mit Kind und Kegel waren die Team-Anhänger gekommen, das muntere Stelldichein hat inzwischen schon etwas von einem großen Familientreffen. Man kennt sich, plauscht, isst und trinkt etwas miteinander und sorgt so dafür, dass auch die dienstbaren Geister der TV Volleyballer bei der Bewirtung mit Freude bei der Arbeit sind, weil’s so für die Vereinskasse und das Familienprojekt einfach gut läuft. 

Da ging Schirmherr Bürgermeister Lothar Christ, den eine Knieverletzung vom Einsatz für den FC Rathaus abhielt, mit gutem Beispiel voran, versorgte sein Team, gab Runden und warb in der Begrüßung beim Publikum für den Verzehr – dient ja der guten Sache. 

Zuletzt kamen unterm Strich so 3 800 Euro zusammen. Zusätzliche Anreize setzte erstmals eine Verlosung, für die SSV-Vorsitzender Jürgen Zielonka in seinem kurzweiligen Moderationsmarathon vom Anstoß bis zum Finale nach Kräften warb. Das Startgeld der Teams und die Geldstrafe für beherzt verteilte Gelbe (12) und Rote (2) Karten waren eine Bank fürs Caritative. 

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