THW Werne hilft beim Moorbrand in Meppen

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Am Mittwoch besuchte der THW-Ortsbeauftragte Siegfried Wingenfeld (mit Hut) die Helfer in Meppen. Sieben Werner und ein Bergkamener Mitglied sind dort im Einsatz.

Werne/Meppen - Beim Moorbrand auf einem Bundeswehrgelände in Meppen sind seit Dienstag auch ehrenamtliche Helfer des THW-Ortsverbandes Werne im Einsatz. Die sieben Werner sowie ein Mitglied der Gruppe aus Kamen-Bergkamen helfen dabei, die Wasserversorgungsstrecke zum Bundeswehrgelände herzustellen.

Am Dienstag alarmierte die Regionalstelle Dortmund die Fachgruppe Wasserschaden/Pumpen. Die acht Einsatzkräfte arbeiten gemeinsam mit den Ortsverbänden Gütersloh, Gladbeck-Dorsten und Bochum daran, eine 3,1 Kilometer lange Schlauchstrecke anzulegen. „Die Feuerwehr will das Moorgebiet praktisch fluten“, erklärt Jörg Prochnow, Pressebeauftragter des Werner Ortsverbandes. 

Das nötige Wasser dazu beziehen die Einsatzkräfte aus der nahegelegenen Ems. Mit ihrer Hannibal-Hochleistungspumpe fördern die Werner Wasser in ein 66.000 Liter fassendes Becken. Von dort wird es weitergeleitet. „Wir bilden praktisch eine lange Rettungskette“, erläutert Prochnow. 

Die Werner Helfer sind in einem Schützenheim in der Gemeinde Lathen untergebracht. Wie lange der Einsatz dauere, sei ungewiss. „Die Kollegen werden noch von anderen Werner Mitgliedern abgelöst“, berichtet Prochnow. Wann dies passiere, sei ebenfalls noch unklar. 

Bei einem Besuch der Einsatzkräfte am Donnerstag spürte Prochnow die dauerhafte Präsenz der Gefahrenlage. „Es bricht keine Panik aus, aber die Menschen sind sehr angespannt.“

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