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Mehrere Veränderungen bei der Freilichtbühne Werne geplant 

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Eindrücke von der Generalprobe für das Familienstück „Pettersson & Findus“ in der Freilichtbühne Werne.
Eindrücke von der Generalprobe für das Familienstück „Pettersson & Findus“ in der Freilichtbühne Werne. © Freilichtbühne Werne

Vor der Theater-Saison 2022 hat sich in der Freilichtbühne Werne einiges getan - und weitere Änderungen sollen folgen.

Werne - Am Sonntag (8. Mai) ist es so weit: Die Freilichtbühne Werne eröffnet ihre Saison 2022. Die Zuschauer können dort schon einige Veränderungen erwarten – und weitere sollen folgen. Dazu gehören auch bauliche Maßnahmen. „Die Vorbereitung läuft sehr gut. Die Vorfreude ist da“, sagte Marius Przybilla am Dienstag (3. Mai) – fünf Tage vor der ersten Vorführung in der neuen Spielzeit. Den Auftakt macht das Familienstück „Pettersson & Findus“ am Sonntag. Anschließend folgen das Unterhaltungsstück „Schlager, Stars und Deutsche Welle“ (ab 30. Juli) und das Erwachsenenstück „Der Name der Rose“ (ab 3. September).

„Wir wollen das Programm etablieren. Die Besucher sollen sich darauf verlassen können, dass es in jeder Saison ein Stück aus den Kategorien gibt“, so Przybilla. Und die Zuschauer haben anscheinend große Lust auf die Freilichtbühne. „Der Vorverkaufsstart läuft gut. Die Generalprobe ist gelaufen. Jetzt fehlt nur noch das passende Wetter“, sagt Przybilla mit Blick auf die erste Vorstellung. Maximal 750 Leute werden dann auf den Tribünen Platz haben. Denn die Plätze wurden durchnummeriert und online können jetzt feste Plätze gekauft werden. „Deswegen haben wir etwas weniger Kapazität als vorher.“

Mehrere Veränderungen bei der Freilichtbühne Werne geplant 

Neu zu dieser Saison ist auch, dass der Kartenverkauf hauptsächlich über die eigene Internetseite läuft. „Der Verkauf läuft überall gut. Wir haben nach der Umstellung auf online mehr verkauft als vorher.“ Dazu gehöre auch, dass Besucher mit Karte oder oder per Paypal bezahlen können und auf dem Handy Tickets kaufen können. „Wir wollen es so ihnen bequem wie möglich machen.“ Das Ticketing gehört neben der Verjüngung des Vorstandes zum „Konzept 2027“, das die Freilichtbühne gestartet hat. Bis dahin sollen laut Przybilla die dazu gehörenden Vorhaben zumindest durchgeplant sein.

Dass bis dahin die Freilichtbühne ein Dach bekommen hat, wollte der Vorsitzende nicht versprechen, aber man befindet sich dafür zumindest aktuell schon in der Planung. „Wir führen Gespräche mit der Stadt und mit Architekten. Da gehört natürlich auch ein finanzieller Faktor dazu.“ Aber eines ist für ihn klar: „Das Ambiente soll nicht verloren gehen. Wir wollen nichts überstürzen.“ Ein paar Umbaumaßnahmen gab es aber schon: Es wurden Kameras angebracht und Internet eingerichtet. „Wir planen, irgendwann auch mal Veranstaltungen zu streamen.“

Etwas weiter ist man dagegen schon bei der Personalsuche. Durch die Corona-Pandemie sei die Beteiligung etwas „eingeschlafen“. Es würden auch noch in allen Bereichen – gerne auch spontan – Helfer gesucht werden, aber: „Wir konnten die Verluste durch Corona wieder auffangen.“

Von Tobias Larisch

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