Freiwillige Feuerwehr

Neues Feuerwehrboot in Stockum glänzt mit umweltfreundlichem Antrieb

Das neue Aluminiumboot mit umweltfreundlichem Antrieb ersetzt das Vorgängermodell, ein Schlauchboot aus den 80er Jahre, das in die Jahre gekommen war
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Das neue Aluminiumboot mit umweltfreundlichem Antrieb ersetzt das Vorgängermodell, ein Schlauchboot aus den 80er Jahre, das in die Jahre gekommen war

Das neue Boot des Feuerwehr-Löschzuges Stockum glänzt nicht nur durch Robustheit. Sondern auch durch sein umweltfreundliches Motoren-Konzept. Jetzt war Taufe.

Werne - Am Donnerstagnachmittag, 8. Oktober 2020, konnte der Löschzug 3 aus Stockum der Freiwilligen Feuerwehr Werne im Rahmen einer kleinen feierlichen Übergabe sein neues Einsatzboot entgegennehmen. Das Vorgängermodell, ein Schlauchboot, welches Ende der 80ziger Jahre beschafft wurde, war in die Jahre gekommen und musste ersetzt werden.

Als Ersatzbeschaffung konnte nun ein modernes und für heutige Verhältnisse gut ausgerüstetes Feuerwehrboot aus Aluminium in Dienst gestellt werden. Der Funkrufname des Bootes gleicht denen der Löschfahrzeuge und lautet: „Florian Werne 3-BOOT-1“.

Die Einsatzbereiche des Bootes in der Stadt Werne und der Umgebung sind vielfältig. Eingesetzt wird dieses Feuerwehrboot auf der Lippe oder zur Amtshilfe auf dem Datteln-Hamm-Kanal oder dem Stadt- oder Krankenhaussee. Aber auch bei Hochwasser, zur Menschen- oder Tierrettung, beim Setzen von Ölsperren auf Gewässern oder der Absuche kann das neue Alu-Boot seine technischen Stärken ausspielen.

Eine weitere Neuerung ist der umweltschonende und vor allen Dingen leise Elektroantrieb. Weiterhin wird jedoch auch der alte Verbrennungsmotor mitgeführt, falls bei extremer Strömung der Elektromotor an seine technischen Grenzen stößt. So besteht dann die Möglichkeit, dass je nach Einsatzlage und Anforderung die Antriebsart gewechselt werden kann.

Bei der Taufe (v. l.): Diana Meyer, Bürgermeister Lothar Christ, Wehrführer Thomas Temmann, Löschzugführer Christian Rasche sowie der Vize-Wehrführer Jörg Mehringskötter.

Bei der Bootswahl spielten Größe und Gewicht eine Rolle

Bei der Auswahl des am besten geeigneten Boottypen spielten die Größe und das Gewicht des Bootes eine große Rolle. Es sollte nicht zu groß und schwer werden, damit es im Notfall per Muskelkraft auch an ungünstigen Stellen an der Lippe zu Wasser gelassen werden kann.

Das Boot wiegt leer ca. 155kg und durch den speziellen Aufbau hat es, mit 6 Personen besetzt, nur ca. 18 cm Tiefgang. Somit eignet es sich ebenfalls hervorragend bei Hochwassereinsätzen. Des Weiteren können Aluminiumboote ohne Beschädigungen über scharfe Eiskanten gleiten. Auch erleichtern die niedrigen Bordwände die Rettung eingebrochener Personen.

Nachdem Pfarrer Hense und Pfarrer Meese das Feuerwehrboot weihten und der Bürgermeister der Stadt Werne, Lothar Christ mit der Wehrführung Thomas Temmann und Jörg Mehringskötter das Ruder an den Löschzugführer Christian Rasche weitergaben, stand noch die Taufe auf der Tagesordnung. Traditionell mit einer Sektflasche haben Diana Meyer und Lothar Christ das Feuerwehrboot auf den Namen „Martin“ getauft.

Jörg Heckenkamp

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