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Lkw-Unfall und brennendes Körnerkissen: Einsatzreicher Tag für Feuerwehr in Werne

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Von: Eva-Maria Spiller

Ausgebrannte Mikrowelle an der Brucknerstraße in Werne
An der Brucknerstraße ist eine Mikrowelle ausgebrannt. © Feuerwehr Werne

5 Einsätze an nur einem Tag: Die Feuerwehr war in Werne am Dienstag (28. September) gut ausgelastet. Dabei waren zwei dieser Einsätze besonders spektakulär.

Der Dienstag (28.9.2021) hat sich für die Feuerwehr in Werne als arbeitsreicher Tag herausgestellt. Denn die Kollegen mussten vom frühen Morgen bis in die Nacht zu insgesamt fünf Einsätzen ausrücken. Den Anfang machte eine Brandmeldeanlage eines Holzhandels am Butenlandwehr, die um 5.18 Uhr Alarm schlug. Der Grund für das Auslösen ist unklar. Nachdem die Anlage zurückgesetzt worden war, wurde der Einsatz beendet.

Es folgten zwei weitere Brandmeldeanlagen, ausgelöst durch Kochschwaden. Um 13.26 Uhr an der Capeller Straße und um 14.40 Uhr im Seniorenzentrum an der Ottostraße. Beide Male setzten die Einsatzkräfte die Anlagen zurück, weitere Maßnahmen waren nicht erforderlich.

Körnerkissen an Brucknerstraße fängt Feuer in Mikrowelle

Um 22.09 Uhr wurden die Einsatzkräfte an die Nordlippestraße alarmiert, weil ein Lkw einen Baum touchiert hatte und dieser drohte, umzufallen. „Die Einsatzkräfte beseitigten die Gefahr mit der Motorsäge und konnten nach rund 30 Minuten wieder einrücken“, erklärt die Feuerwehr am Mittwochmorgen.

Den Abschluss machte ein Körnerkissen, das in der Mikrowelle eines Einfamilienhauses an der Brucknerstraße in Stockum gegen 23.20 Uhr Feuer fing. „Die Verrauchung war so stark, dass der Bewohner eines Einfamilienhauses die Feuerwehr rief. Die zuerst eintreffenden Kräfte des Löschzuges Stockum brachten die Mikrowelle ins Freie und lüfteten die Wohnung ausgiebig“, so die Feuerwehr.

„Fünf Einsätze an einem Tag sind für die ehrenamtlichen Kräfte aus Werne (glücklicherweise) nicht alltäglich. An solchen Tagen zeigt sich, wie leistungsfähig die Freiwillige Feuerwehr ist und dass (noch) zu jeder Zeit ausreichend Kräfte zur Verfügung stehen. Positiv wirken sich momentan die vielen Neuaufnahmen und die Übernahmen der Jugendfeuerwehr in die Einsatzabteilung aus. Hoffentlich hält dieser Trend auch weiterhin an.“

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