Feuerwehr im Einsatz

Nach schwerem Verkehrsunfall: Polizei nimmt Ermittlungen gegen Fahrer ohne Führerschein auf

Ein Auto ist bei einem Unfall gegen einen Baum geprallt. Die Feuerwehr ist im Einsatz.
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Schwerer Unfall am Donnerstagabend in Werne: Nach dem Zusammenprall mit einem Baum war der Fahrer im Wagen eingeklemmt.

Bei einem Unfall auf der Lünener Straße wurde ein Autofahreram Donnerstagabend in seinem Fahrzug eingeklemm. Die Feuerwehr konnte ihn befreien. Er wurde schwer verletzt. Gegen den Fahrer liegen

Update vom 30. Oktober, 11:30 Uhr: Während der Unfallaufnahme auf der Lünener Straße in Werne stellte die Polizei fest, dass nicht nur die angebrachten amtlichen Kennzeichen als entwendet einliegen und einem anderen Fahrzeug gehören, sondern dass der 52-Jährige unter Drogen- und Alkoholeinfluss stand und Betäubungsmittel sowie Falschgeld mit sich führte. Darüber hinaus liegt gegen den Beschuldigten seit drei Jahren eine Fahrerlaubnissperre vor.

Zudem sind die Eigentumsverhältnisse des verunglückten Wagens zurzeit noch unklar. Die Person wurde vorläufig festgenommen. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen ist die vorläufige Festnahme am Freitag auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Dortmund aufgehoben worden. Die Ermittlungen dauern an.

Werne - Gegen 22.30 Uhr am Donnerstagabend erhielt der Löschzug 1 Stadtmitte der Freiwilligen Feuerwehr Werne die Alarmierung zu einem Unfall mit eingeklemmter Person an der Lünener Straße. Ein Pkw war frontal mit einem Straßenbaum kollidiert.

Nach schwerem Verkehrsunfall: Zeitweise Vollsperrung der Lünener Straße

Die Leitstelle konnte über Funk bereits mitteilen, dass der Einsatzort etwa 500 Meter hinter der Rochus Kapelle in Fahrtrichtung Lünen liege. Einsatzleiter und Leiter der Wehr Thomas Temmann stimmte sich vor Ort sofort mit dem Rettungsdienst aus Werne ab.

Der Fahrer wurde bei dem Unfall schwer verletzt und leicht zwischen Lenkrad, Sitz und Kunststoffverkleidungen eingeschlossen. Die ersten Aufgaben der Einsatzkräfte beliefen sich auf der Absicherung der Einsatzstelle und dem großflächigen Ausleuchten der Unfallstelle. Weil eine Rauchentwicklung aus dem Motorraum gemeldet war, wurde außerdem ein Trupp für einen zweifachen Löschangriff aufgebaut. Doch diese Meldung habe sich nicht bestätigt, berichtet die Feuerwehr.

Der Fahrer wurde in der Fahrgastzelle eingeklemmt. Um ihn zu befreien, wurde die linke Tür entfernt.

In Rücksprache mit der eingesetzten Notärztin fiel die Entscheidung für eine sogenannte schonende Rettung. Für einen besseren Zugang zum Patienten wurde für den Rettungsdienst die linke Fahrzeugtür entfernt. Fahrersitz und Lenkrad wurden so verfahren, dass der Fahrer durch den dadurch entstandenen Spalt mittels Spinboard aus dem Fahrzeug befreit werden konnte. Nachdem der Fahrer an den Rettungsdienst übergeben war, konnten die Säuberungs- und Aufräumarbeiten starten.

Für die gesamte Dauer der Rettungs- und Aufräumarbeiten war die Lünener Straße bis ca. 23.20 voll gesperrt. Nachdem die Straße gesäubert und die Gerätschaften wieder auf den Fahrzeugen verlastet war, konnte die Einsatzstelle an die Polizei übergeben werden.

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