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Gute Stimmung beim Karneval in Werne - bis zum Abend blieb es friedlich

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Von: Katharina Bellgardt

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© Karin Hillebrand

Werne – Die närrischen Zeit ist mit dem Aschermittwoch vorbei, auch wenn für viele Mitglieder der Interessensgemeinschaft Werner Karneval (IWK) „nach dem Karneval ist vor dem Karneval“ gilt.

Mit dem Rosenmontag und der Verbrennung des Bacchus am Veilchendienstag endete die Jubiläumssession zum 44-jährigen Bestehen der IWK. Der große Umzug am Rosenmontag zog etwas weniger Besucher nach Werne als in den vorherigen Jahren, doch die Stimmung war gut und das Sicherheitskonzept der Veranstalter ging auf.

Kordula Mertens, Leiterin des Ordnungsamts, zeigte sich sehr zufrieden mit dem Verlauf: „Das Stattfinden des Zugs und auch die Verlegung um eine Stunde war eine gute Lösung“. Aufgrund des schlechten Wetters startete der Rosenmontagumzug erst um 15.11 Uhr. Durch den Sturm am Vormittag sei es ruhiger gewesen, meinte Mertens, die Stimmung sei aber sehr gut geblieben. „Es hat alles wunderbar geklappt.“

Auch die Jubilars-Karnevalisten vom IWK waren begeistert vom Rosenmontagsumzug. „Wir möchten nicht einen Tag der Session vermissen“, sagte Karnevalsprinzessin Renate Schmeltzer, insgesamt 155 tolle Tage war das Prinzenpaar im Amt.

„Die nächste so lange Session ist erst in elf Jahren“, meinte Prinz Rainer Schmeltzer. „Wenn wir wieder Jubiläum feiern“, freute sich Barbara Kipp vom IWK. Für das Prinzenpaar sei der Umzug der Höhepunkt des Karnevals gewesen. „Wir wurden richtig melancholisch, als alle Wagen an uns vorbeifuhren.“ 

Nach beiden Gruppenschlägereien im letzten Jahr waren diesmal mehr Sicherheitskräfte im Einsatz. „Natürlich fließt an dem Tag viel Alkohol“, sagte Mertens. Bei so vielen Besuchern gebe es dann immer einige Vorfälle, darunter auch einige Wildpinkler, die nun Ordnungsgelder zahlen müssen. Insgesamt sei der Rosenmontagsumzug aber friedlich verlaufen.

Nach der offiziellen Veranstaltung gab es noch viele Einsätze für die Polizei, jedoch: „Es war nicht so schlimm wie im letzten Jahr“, sagte ein Polizeisprecher. Zerstört wurde außerdem die Tür eines Busses. Der Werner Rettungsdienst hatte 20 „karnevalsbedingte Einsätze“, etwa durch Alkohol oder Stürze.

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