Fridays for Future

Weltweiter Klimastreik: In Werne wird gegen ein umstrittenes Projekt protestiert

Werne: Ein neues Gewerbegebiet soll an der Nordlippestraße entstehen.
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Ein neues Gewerbegebiet soll an der Nordlippestraße entstehen.

Am Freitag kommt es weltweit zu Klimastreiks. In diesem Rahmen ruft die Klimainitiative „Natürlich! Werne“ zum Protest gegen ein umstrittenes Projekt in der Lippestadt auf.

Werne - Die Organisation Fridays for Future hat für Freitag, 19. März, zum globalen Klimastreik aufgerufen. Allein in Deutschland soll es über 270 Aktionen geben. Auch in Werne wird demonstriert.

Die Klimainitiative „Natürlich! Werne“ ruft zum Protest gegen das geplante Gewerbegebiet Nordlippestraße auf. „Wir in Werne zeigen unsere Solidarität und demonstrieren für den Erhalt unseres grünen Tores zum Münsterland und sagen ja zu unserer liebenswerten Stadt“, heißt es in einer Mitteilung der Initiative.

Am 9. März hatten bereits rund 200 Werner in der Alten Münsterstraße gegen das geplante Gewerbegebiet demonstriert.

Berührungslose Menschenkette soll Ausmaße verdeutlichen

Man wolle allen Bürgern in Werne die Möglichkeit geben, ihrer Sorge bezüglich des geplanten Industriegebietes Ausdruck zu verleihen. In diesem Rahmen sollen die Bürger der Stadt öffentlich für ihre Meinung einstehen können. Treffpunkt ist am Freitag, 19. März, um 16 Uhr an der Ecke B54/Butenlandwehr.

Zur Protestform schreiben die Verantwortlichen: „Die lange Kette der Menschen, die sich mit Abstand berührungslos über ein Band verbinden soll, wird das gigantische Ausmaß des geplanten Industriegebietes Nordlippestraße erlebbar machen. Besucher können die etwa 900 Meter lange, westliche Begrenzung markieren, indem sie sich am Rande des Radweges mit sicherem Abstand zur B54 aufstellen.“

Wer am Protest teilnehmen will, könne sich aber auch in das Zentrum des Gebietes stellen, anstatt an der berührungslosen Menschenkette teilzunehmen. „Das empfiehlt sich besonders für Familien mit Kindern oder gehbehinderte Menschen, die sich entspannt und sicher in dem heute noch grünen Naherholungsgebiet am Stiegenkamp bewegen wollen“, teilt die Klimainitiative „Natürlich! Werne“ mit.

Keine Reden, sondern stiller Protest

Da es sich um eine stille Demonstration handelt, werde es keine Reden geben. Nur so können die strengen Corona Sicherheitsmaßnahmen garantiert werden. Erst die großflächige Verteilung der Besucher auf die beiden Achsen des vom RVR als regionaler Kooperationsstandort geplanten Industriegebietes von ca. 60 Hektar (entspricht der Fläche von etwa 90 Fußballfeldern) mache diese Veranstaltung möglich.

Die Veranstalter bitten mögliche Teilnehmer dringend, die bestehenden Corona-Schutz-Verordnungen zu beachten: Das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes und das Halten von mindestens 1,5-Meter-Abstand. - von Pascal Löchte

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