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Wegen Omicron: Noch strengere Regeln im Christophorus-Krankenhaus Werne

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Ab Montag gelten im Christophorus-Krankenhaus in Werne noch strengere Regeln für Besucher und Patienten.
Ab Montag gelten im Christophorus-Krankenhaus in Werne noch strengere Regeln für Besucher und Patienten. Nach wie vor ist bei Betreten eine Händedesinfektion erforderlich, wie Vize-Stationsleiterin Anne Winkler hier demonstriert. (Archiv) © Jörg Heckenkamp

Ab Montag (17. Januar) gelten noch strengere Regeln für Besucher und Patienten des St. Christophorus-Krankenhauses. Grund ist die Omicron-Variante: „Das Infektionsrisiko ist aktuell enorm hoch.“ 

Werne - Verschärfte Regeln für Besucher und Patienten des St. Christophorus-Krankenhauses in Werne. Diese gelten ab Montag (17. Januar). Grund dafür ist die neuartige Coronavirus-Variante Omicron, wie einer Mitteilung der Kliniken Lünen und Werne zu entnehmen ist.

„Diese breitet sich rasant aus. Sie ist deutlich ansteckender und hat eine kürzere Inkubationszeit“, heißt es in der Mitteilung. Zwar scheinen schwere Erkrankungen bei einer Ansteckung mit Omicron seltener, seien aber nicht auszuschließen.

„Das Infektionsrisiko ist aktuell enorm hoch“ erklärt Dr. Berthold Lenfers, Leiter des Corona-Koordinationsteams „Um das Infektionsrisiko in beiden Kliniken möglichst zu minimieren, verschärfen wir die Zutrittsregeln.“

Christophorus-Krankenhaus Werne: Das sind die neuen Corona-Regeln

Diese sehen ab Montag wie folgt aus: Alle Menschen, die das Krankenhaus betreten, müssen einen aktuellen negativen SARS-CoV-2-Antigen-PoC-Test oder PCR-Test vorlegen. Das gilt sowohl für Patientinnen und Patienten sowie deren Begleitpersonen, auch, wenn diese bereits genesen, vollständig geimpft oder geboostert sind.

Einzige Ausnahme sind Patienten, bei denen in Vorbereitung auf die Aufnahme ein PCR-Test durchgeführt wird. Akzeptiert werden maximal 24 Stunden alte, negative PCR- oder PoC-Tests von zertifizierten Teststellen. Gut zu wissen: Direkt vor dem St. Christophorus Krankenhaus befindet sich eine solche Teststelle. Eine überwachte „Vor-Ort-Testung“ wird deshalb nicht angeboten.

Patienten, die über die Notaufnahme aufgenommen werden, könnten in Ausnahmefällen durch das Klinikpersonal getestet werden, erklärt Dr. Lenfers. „Für eine schnellere Abwicklung und Behandlung bitten wir alle Patienten, die sich selbstständig in die Notaufnahme oder das Krankenhaus begeben, einen Testnachweis mitzubringen.“

Optimale Versorgung hat oberste Priorität

Die optimale Versorgung von kranken und hilfebedürftigen Menschen sei weiterhin die oberste Priorität des Klinikum Lünen-Werne, so der Leiter des Koordinationsteams. Die beschriebene Neuerung ergänzt die bisherigen Besuchsregelungen, welche bestehen bleiben: Besucher dürfen täglich zwischen 15 und 19 Uhr erscheinen. Letzter Einlass ist um 18.30 Uhr. Alle Besucher müssen auf der jeweiligen Station vorab angemeldet sein.

Zudem dürfen Patienten täglich nur von einer Person für maximal 30 Minuten besucht werden. „Zur weiteren Infektionsvermeidung bitten wir Sie dringend, die Besuche auf maximal ein bis zwei Angehörige zu beschränken.“ sagt Dr. Lenfers. Für alle Besucher gelten die AHA-L Regeln: Das Tragen einer FFP-2 Maske ohne Ausatemventil und der Mindestabstand von 1,5 Metern. Bei Betreten ist eine Händedesinfektion erforderlich und nach dem Besuch soll das Patientenzimmer gelüftet werden. - Von Janka Hardenacke

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