„Wasser marsch“ fürs 25-Meter-Sportbecken

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Drei Tage dauert das Befüllen des 25-Meter-Sportbeckens.

Werne - Nächster Meilenstein beim Bau des Werner Natur-Solebads: Seit Donnerstagmorgen, 10.23 Uhr, läuft Wasser in das neu entstandene 25-Meter-Hallenbecken. Damit füllt sich nach dem Sole-Außenpool ein zweites Schwimmbassin – dies aber nur ganz, ganz langsam.

„Wir dürfen nur fünf Zentimeter pro Stunde auffüllen“, erläutert Bad-Leiter Jürgen Thöne und verweist auf den Temperaturunterschied zwischen Bauwerk und Flüssigkeit. Dieser dürfte vier Grad nicht überschreiten, sonst könnten Spannungen auftreten. Schäden seien die Folge.

Das 25 mal 12,5 Meter große Becken hat unterschiedliche Tiefen, ist mit einem Hubboden aus Kunststoff ausgestattet und fasst etwa 800 Kubikmeter Wasser. Aufgefüllt werden zusätzlich 100 Kubikmeter für den Wasserkreislauf mit Schwallbecken und Filtern. „Das dauert zusammen mehr als drei Tage“, sagt Thöne. Rund 900 Kubikmeter Wasser sind umgerechnet etwa 3 600 bis oben gefüllte Standardbadewannen mit 250 Litern Fassungsvermögen.

Neue Bilder aus dem Solebad 

Eröffnet werden soll das neue Bad bekanntlich vor den Osterferien. Grund für die frühe Beckenbefüllung ist laut Thöne die Notwendigkeit, die gesamte Technik mit der aufwändigen Wasseraufbereitung in Gang zu setzen und deren Funktionsfähigkeit in Ruhe zu testen. Die Umwälzleistung beziffert der Bad-Leiter mit 200 Kubikmeter pro Stunde. „Damit wird jeder Tropfen Wasser in dem Becken etwa alle vier Stunden aufbereitet.“

Planschbecken hat Dichtigkeitsprüfung bestanden

Das neue Multifunktionsbecken werde vermutlich in der kommenden Woche befüllt, kündigt Thöne an. Derweil habe das Planschbecken seine Dichtigkeitsprüfung bestanden und werde aktuell gefliest. Das Sole-Außenbecken ist bereits seit Dezember voll, kurz nachdem die Fliesenleger ihre Arbeit beendet hatten. Ohne Befüllung mit erwärmten Wasser wären die Kacheln durch die Kälte wieder abgeplatzt.

Im Technikraum des Bades, in dem es vor Rohren nur so wimmelt, wurde die Becken-Befüllung in Gang gesetzt. Mit dabei waren neben Thöne auch Barbara Kipp und Dirk Gerstner, die Teamleiterin Aufsicht/Reinigung und ihr Stellvertreter, sowie Stefan Lange. Er verantwortet als bauleitender Monteur die Installation der Bad-Technik für die Firma Ledos in Mülheim an der Ruhr. „Die Technik ist hier auf der Baustelle das zweitgrößte Gewerk“, erläutert Thöne.

Kassentresen steht seit dieser Woche

Derweil macht der Neubau auch an anderer Stelle unaufhörlich Fortschritte. Die historischen Bilder sind wie geplant an zwei Bad-Innenwänden angebracht, die Geländer am Drei-Meter-Brett sind montiert, auch der „Einer“ steht und erste Taschenablagen werden befestigt. Überdies wird die künftige Textil-Sauna mit Holz ausgekleidet, im Gastronomie-Bereich sind fleißig Installateure am Werk, die Außenarbeiten konnten nach etwa zwei Wochen „Winterpause“ wieder beginnen – und vor allem: Im Eingangsbereich wurde der Kassentresen aufgebaut. Er wirkt „in echt“ ebenso formschön und einladend wie jener, den die Werner von den Planungsskizzen kennen. 

Dem Bad-Team gehören rund 30 Angestellte an. Das Aufsichtspersonal ist ab dem 18. Februar komplett, das Reinigungspersonal startet zum März gemeinsam in die Vorbereitungen zur Eröffnung.

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