Betrüger unterwegs: Awo warnt vor falschen „Mitarbeitern“

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Die Awo Werne warnt vor falschen „Mitarbeitern“.

Werne. Der Awo-Unterbezirk Unna warnt vor Betrügern, die den Namen der Arbeiterwohlfahrt missbrauchen. „Uns ist zu Ohren gekommen, dass Leute unterwegs sind, die an der Wohnungstür klingeln und Druck auf die Bewohner ausüben“, so Martin Hülsbusch, stellvertretender Geschäftsführer des Awo-Unterbezirks.

So sei beispielsweise ein Fall bekannt, in dem ein Mann vorgegeben habe, er sei im Namen der Awo unterwegs, weil dieser Gelder gekürzt worden seien, um sterbende Kinder zu unterstützen.

Diese Leute, betonte Hülsbusch, seien unter keinen Umständen im Auftrag der Arbeiterwohlfahrt unterwegs, um Spenden zu sammeln. „Derzeit führen wir keine Straßensammlungen durch; es sind auch keine Mitarbeiter unterwegs, um neue Mitglieder zu werben“, sagte Hülsbusch. 

Die bisher letzte Straßensammlung des Awo-Unterbezirks liege schon fünf bis sechs Jahre zurück. Wer künftig einen angeblichen Mitarbeiter der Arbeiterwohlfahrt vor der Tür stehen hat, dem rät Hülsmann im Zweifelsfall, einmal bei der Awo nachzufragen, ob tatsächlich Mitarbeiter unterwegs sein. Denjenigen, die möglicherweise im Rahmen der aktuellen Betrugsversuche geschädigt wurden, rät der stellvertretende Geschäftsführer, die Polizei einzuschalten.

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