Drei Einsätze am Samstag

Volles Programm für die Werner Feuerwehr

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Das gesamte Beet wies Brandspuren auf, als ob eine brennende Flüssigkeit ausgebracht und angezündet worden war, heißt es von der Feuerwehr.

Werne – Für die Freiwillige Feuerwehr ist am Samstag ein einsatzreicher Tag zu Ende gegangen. So rückten die Brandschützer bereits zu früher Stunde wegen eines häuslichen Unfalls aus. Danach ging es unter anderem zu einer Frau, die bei ihrer Rückkehr aus dem Urlaub eine böse Überraschung in ihrem Keller vorgefunden hatte.

Los ging es mitten in der Nacht. Um 2.27 wurde der Löschzug 1 zur Straße An der Femlinde gerufen. Dort hatte sich ein häuslicher Unfall ereignet und die Haustür des Verletzten war so gut gesichert, dass es für den Notarzt allein kein Durchkommen gab. 

Mit einem sogenannten Halligan-Tool zerstörten die Einsatzkräfte schließlich ein kleines Fenster und verschafften sich somit Zutritt. Einsatzstelle und Patient wurden daraufhin an Notarzt und Rettungsdienst übergeben, sodass die zwölf Einsatzkräfte gegen 2.45 Uhr wieder mit beiden Fahrzeugen einrücken konnten.

Weiter ging es um 11.58 Uhr zu einem brennenden Zaunpfosten im Nibelungenring. Neben dem Pfosten selbst war dort außerdem ein Beet mit Rindenmulch zur Horster Straße in Brand geraten. Ein junger Anwohner hatte jedoch schon von einer Autofahrerin vom Brandherd erfahren und war daraufhin mit dem Gartenschlauch tätig geworden.

Der Zaunpfosten wurde von einem jungen Anwohner mit dem Gartenschlauch gelöscht. (Für die ganze Ansicht oben rechts klicken)

Vor Ort erwartete die Einsatzkräfte deshalb lediglich ein 25 Meter langer Streifen Asche im Beet, sodass sie sich ausschließlich auf Nachlöscharbeiten beschränken konnten und die Einsatzstelle anschließend nur noch einmal per Wärmebildkamera kontrollieren mussten. Nach rund 20 Minuten war die Einsatzstelle an die Kamener Polizei übergeben. 

Im Einsatz waren zehn Feuerwehrleute mit zwei Fahrzeugen. Die Ursache für den Brand ist unklar.

Zum dritten Mal fuhren 16 Brandschützer mit drei Fahrzeugen um 14.35 Uhr raus – diesmal in den Beckingsbusch zu einer Frau, die – gerade aus dem Urlaub zurückgekehrt – von einem unter Wasser stehenden Keller überrascht worden war. Etwa einen Meter hoch stand der Pegel, bis die Einsatzkräfte letztlich den Hausanschluss absperrten, um den Wasserzufluss zu stoppen. 

Neben zwei Tauchpumpen behalf sich die Feuerwehr mit einem Hilfslöschfahrzeug, um den Keller trocken zu legen. Der Wasserversorger Gelsenwasser wurde zur Einsatzstelle bestellt und nach gut einer Stunde war das Wasser bis auf wenige Zentimeter abgepumpt. 

Wasserversorger und ein Installateur konnten die Einsatzstelle in Augenschein nehmen, die Einsatzstelle gegen 16.45 Uhr an die Eigentümerin übergeben werden.

Dann war endlich Schluss mit unvorhergesehenen Einsätzen. Beim 19. Werner Stadtlauf beteiligten sich zwar ebenfalls zwei Feuerwehrteams: allerdings in zivil.

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