Die Ergebnisse der Kreativwerkstatt zum Projekt "Werne neu verknüpft"

Visionen für den Freizeitpark Horne

Der trennende Damm im Stadtsee soll zur Flaniermeile werden.

Werne - Flanieren am Stadtsee, mit den Füßen im Wasser planschen in der Horneaue am Feuerwehrgerätehaus oder einen Kaffee trinken in einer Gastronomie am Moormannteich – die Kreativwerkstatt zum Regionale-Projekt „Werne neu verknüpft“ brachte viele Ideen hervor, wie der innerstädtische Fluss zum Erlebnisraum für die Bürger wird.

Die beteiligten Planungsbüros präsentierten am Donnerstagabend in der Abschlussveranstaltung im Alten Rathaus ihre Visionen und ernteten dafür den Applaus von Bürgern und Politikern. 

Rüdiger Brosk vom Büro Brosk Landschaftsarchitektur, Martin Richardt vom Planungsbüro DTP und Hiltrud Lintel vom Büro scape Landschaftsarchitektur stellten das Ergebnis der Kreativwerkstatt vor. 

Die Horneaue am Feuerwehrgerätehaus.

Die grundlegenden Veränderungen: 

  • Die B54 wird im Bereich zwischen Penningrode und Steintorkreuzung von derzeit elf Metern auf eine Fahrbahnbreite von 6.50 Meter verringert. 
  • An den Kreuzungen Penningrode, Konrad-Adenauer-Straße und Steintor werden Kreisverkehre gebaut. 
  • Die Fußgängerbrücke wird abgerissen und die Wegeverbindung von der Burgstraße zum Becklohhof wieder geöffnet. Auch hier soll ein Kreisverkehr entstehen. 
  • Die Straßenverbindungen im westlichen Bereich sollen durch eine alleeartige Gestaltung eine Anbindung an den Hornegrüngürtel erhalten. 
  • Mit ins Gesamtkonzept eingebunden sind außerdem der Steintorpark und der Bereich zwischen Bahnhofstraße und Becklohhof, den die Planer wegen der Schulen „Campus“ nennen. Die dort großzügig vorhandenen Grünflächen sollen aufgewertet und nutzbar gemacht werden – zum Beispiel wegen der Altenheime in der Nachbarschaft als Begegnungsraum für Jung und Alt.
  • Im Horneverlauf sollen die Sichtbeziehungen zum Gewässer durch das Entfernen von Grün verbessert werden. Der Fluss soll erkennbar und für die Bürger erlebbar werden.
So stellen sich die Planer den Bereich am Moormannteich vor.

Kreativwerkstatt zum Horne-Umbau in Werne

Die Visionen: 

  •  Der innerstädtische Horneverlauf wird in drei Teilräume gegliedert: Die „Horneaue“ zwischen Hansaring und Moormannteich, die „Hornegärten“ zwischen Burgstraße und Salinenparc und den „Hornepark“ zwischen Salinenparc und Stadtsee. 
  • Horneaue: Der begradigte Fluss soll sich auf der sogenannten Bleichwiese neben dem Feuerwehrgerätehaus ausbreiten und zum Erlebnisraum werden. Ein Holzsteg könnte eine neue Wegeverbindung mit einer Überquerung der B54 zur neuen Fuß- und Rad-Wegeverbindung werden, die Uferzonen zum spielen und verweilen einladen. Auch am Moormannteich könnte eine neue Holzbrücke entstehen, um den Übergang von der westlichen Seite der B 54 in die historische Altstadt zu erleichtern. Auf dem Gelände des Möbelhauses Reuter wünschen sich die Planer eine Gastronomie. 
  • Hornegärten: Im Bereich der Hornegärten soll auf der östlichen Seite eine neue Wegeverbindung entlang der vorhandenen privaten Gärten geschaffen werden. Auch hier sehen die Planer eine Absenkung der Böschungsbereiche sowie eine ökologische Aufwertung des Raumes vor. 
  • Hornepark: In den Hornepark beziehen die Experten neben Saline und Stadtsee auch den Hagen mit ein, der in seinen Randbereichen aufgewertet werden soll. Eine Sichtbeziehung zum neuen Solebad soll durch das Entfernen von Gehölzen geschaffen werden. Am Stadtsee soll der geradlinige Gewässerverlauf ebenfalls umgestaltet werden. Den derzeit vorhandenen trennenden Damm zwischen Horne und See möchten die Planer begehbar machen und zur Flaniermeile umfunktionieren.

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