Stadt Werne gibt ihr Okay

Vierte Gruppe für Regenbogen-Kita: Baustart im Juni

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Der Baustart für den Kita-Neubau wurde auf Juni verschoben.

Werne – Die Kita „Unter dem Regenbogen“ wird um eine Gruppe auf vier erweitert. Dazu erhielt der Evangelische Kirchenkreis als Träger das Okay der Stadt. Entsprechend wird der Neubau am Ostring als Vier-Gruppen-Einrichtung erstellt.

Baustart soll im Juni sein, die Fertigstellung im Mai 2021. Ins neue Gebäude ziehen dann auch die Kinder, die derzeit im Dietrich-Bonhoeffer-Zentrum betreut werden. Hier sollen wieder Gemeinderäume für Kinder und Jugendliche eingerichtet werden, berichtet Pfarrer Alexander Meese.

Stadt braucht mehr Kita-Plätze

Die Erweiterung auf vier Gruppen wird mit Blick auf den prognostizierten Anstieg der Geburtenzahlen möglich. Über die Entwicklung informierte Jugenddezernent Alexander Ruhe am Mittwoch. Die Stadt hatte bei den acht Kita-Trägern in Werne aktiv nachgefragt, ob sie sich eine Erweiterung vorstellen könnten.

Die alte Regenbogen-Kita war 2019 wegen eines Wasserschadens abgerissen worden. Schon seit Herbst 2017 wird das Gros der Kinder in der Ex-Barbaraschule betreut. Baustart für den Kita-Neubau am Ostring sollte eigentlich schon im April sein. Doch erst musste umgeplant werden.

Vierte Gruppe bei Planung mitgedacht

„Aber nicht mit allzu großem Aufwand“, sagt Ingo Bücker, Geschäftsführer der Bücker Grundbesitz GmbH, die Investor des Gebäudes ist. So sei bereits beim Entwurf des Gebäudes eine mögliche vierte Gruppe mitgedacht worden, zumal das Areal ausreichend groß sei.

Das Nordkirchener Unternehmen ist auch Bauherr des Kita-Neubaus für den Awo-Kindergarten „Biberburg“ am Grote Dahlweg. Laut Bücker soll nahezu parallel an beiden Standorten gebaut werden. Die Investitionssumme betrage am Ostring rund 1,2 Millionen Euro und am Grote Dahlweg etwa 1,5 Millionen Euro; hier handele es sich hier um ein Kaufgrundstück.

Wieder Jugendräume im Bonhoeffer-Zentrum

Die Grundbesitz GmbH errichtet aktuell ein erstes Kita-Gebäude in Südkirchen. Dieses ist laut Bücker weitgehend baugleich mit dem künftigen Awo-Kindergarten. Für die Ostring-Kita sei kein externer Architekt beauftragt worden. Dieser Baukörper unterscheide sich von den anderen, sei aber auch ein Flachbau.

Laut Pfarrer Meese wird sich das Presbyterium der Evangelischen Kirchengemeinde noch mit der Frage beschäftigen, wie genau die frei werdenden Räume im Bonhoeffer-Zentrum umgestaltet werden sollen. Klar sei, dass die Gemeinde, die infolge der Kita-Entwicklung zusammengerückt sei, wieder mehr Raum bekomme – und die Jugend einen festen Platz mit separatem Eingang. „Damit können wir wieder unsere Ursprungsplanungen verfolgen“, sagt Meese.

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