Geschäfte in Werne

Zu viele Helfer aus Risikogruppen: "Düt und Dat" gehen die Mitarbeiter aus

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Ehrenamt im Düt und Dat: Neben Marita Melcher (Mitte) engagieren sich mehr als 30 weitere Mitarbeiterinnen in dem gemeinnützigen Verein

Werne - Die Läden von Düt und Dat haben inzwischen wieder geöffnet - aber nicht so, wie es die Betreiber gerne hätte. Denn die Personalnot ist groß. Und das ist nicht das einzige Problem.

Obwohl die meisten Geschäfte schon seit dem 20. April wieder geöffnet haben, fühlt sich jeder Einkauf mit Mundschutz merkwürdig an. So auch in den beiden Läden von Dut und Dat in Werne. 

Aktuell haben sie nur vormittags von 9.30 bis 13 Uhr geöffnet. „Etwa zwei Drittel unserer Ehrenamtlichen gehört zu den Risikogruppen, sodass wir mit den restlichen Mitarbeitern leider nur vormittags öffnen können“, erklärt Marita Melcher.

Einige Kunden hätten hierfür leider wenig Verständnis. Hinzu komme, dass jeweils nur zwei bis drei Kunden gleichzeitig den Laden betreten dürfen. Gerade vor dem Bekleidungsgeschäft bildeten sich so Warteschlangen.

Düt und Dat sucht weitere Helfer

„Von den Wartenden geht dann leider die Hälfte wieder“, bedauert Melcher. Und wenn sie zu einem späteren Zeitpunkt wiederkommen, seien die Geschäfte häufig schon zu. 

Auch die Warenabgabe läuft aktuell anders ab als sonst. Nur zwischen 12.30 und 13 Uhr nimmt Dut und Dat Waren, welche in einem ordentlichen Zustand sind, an.

„Wir würden uns aber sehr freuen, wenn sich ein paar neue Ehrenamtliche finden, die gerade jetzt mehr Zeit haben, uns zu unterstützen“, sagt Melcher. Dann könnten auch die Ladenöffnungszeiten wieder ausgeweitet werden. 

Interessierte melden sich bei Maria Melcher unter Tel. 0172/5746297.

Von Anna-Leonie Kaiser

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