Viele Gäste und beste Stimmung beim Weinfest

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Der Kirchplatz war beim Weinfest am Samstag schon früh am Abend gut gefüllt.

Werne - Es gibt ein paar Termine in Werne, die sind nahezu Pflicht. Das Weinfest der CDU gehört dazu...

Das zeigte der Besuch am Samstagabend einmal mehr. Seit rund 15 Jahren zieht die Veranstaltung immer mehr Gäste an. Dafür hatte der Veranstalter noch ein wenig aufgerüstet: Mehr Sitzplätze und mehr Beleuchtung durch Feuerschalen und eine rot-golden angestrahlte Christophorus-Kirche ab der Dämmerung sorgten für eine noch gemütlichere Atmosphäre auf dem Kirchplatz.

Um die weiter zu unterstützen hatten die Organisatoren rund um Markus Rusche wieder auf sämtliche Musik verzichtet. „Anfangs hatten wir noch Live-Musik, dann Musik vom Band. Jetzt gibt es gar keine Beschallung mehr, damit die Leute nicht dagegen anschreien müssen“, sagte Willi Jasperneite, Vorsitzender der Werner Christdemokraten. Schließlich kämen die meisten, um bei ein paar edlen Tropfen zusammenzusitzen und miteinander zu plaudern. „Viele treffen auch Bekannte wieder, die sie über das Jahr hinweg ein bisschen aus den Augen verloren haben“, sagte Markus Rusche.

Das Konzept ging auch in diesem Jahr wieder auf. Mit dem Weingut Krollmann war ein alter Bekannter dabei, der das Fest seit Jahren mit Rebensaft versorgt. „Wir sind fast von Anfang an mit dabei“, erzählte Markus Krollmann. „Es macht einfach Spaß hier zu sein, es kommen viele nette Leute.“ Werne habe ein gutes Weinpublikum, das viel Interesse an dem Getränk mitbringe. „Zum Teil kommen schon echte Kenner an unseren Stand“.

Die hatten die Qual der Wahl: 18 verschiedene Tropfen hatte Krollmann im Gepäck. „Am gefragtesten sind nach wie vor Grauburgunder, Rose, Weißburgunder und Riesling“, so der Fachmann. Die Tendenz gehe dabei von den trockenen Weinen hin zu den süßeren. „Gerade auf solchen Festen mit einem eher jungen Publikum und in einer Gegend, die traditionell ja doch eher eine Bier-Region ist.“

Während des Weinfests war davon allerdings nicht allzu viel zu spüren. Zwar gönnte der eine oder andere Gast sich auch ein Bierchen – die meisten allerdings hielten sich an den Rebensaft. Um die nötige Grundlage zu schaffen, hatten Rusche und sein Team wieder für einen Grillstand gesorgt, es gab Flammkuchen, Pizza und Antipasti, so dass niemand wegen Hunger das Fest frühzeitig verlassen musste.

Tatsächlich blieben viele bis spät in die Nacht. „So gegen zwei Uhr lief das Fest langsam aus“, erzählte Rusche und lobte seine Helfer: „Ob Stadtverwaltung, Bauhof oder Caterer – die Räder greifen gut ineinander und lassen eine reibungsfreie Organisation zu.“

Für ihn und sein Team war allerdings noch längst nicht Schluss, als die Letzten das Fest verlassen hatten: Damit die Kirchgänger am Sonntagmorgen einen möglichst aufgeräumten Kirchplatz vorfanden, begannen die Helfer noch in der Nacht damit, die Bänke und Tische wegzuräumen und die Stände abzubauen. Trotz der Arbeit, so Rusche, blieb das gute Gefühl: „Es war ein richtig schöner Abend“.

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