Verkaufsoffener Sonntag lohnt sich trotz schlechten Wetters

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Insgesamt verlief der verkaufsoffene Sonntag für viele Geschäftsleute zufriedenstellend.

Werne - Zum Weihnachtsmarkt hatten am Sonntag die Geschäfte in Wernes Innenstadt geöffnet. Und obwohl das Wetter unbeständig war, zeigten sich die Geschäftsinhaber zufrieden.

„Das Ambiente ist ja wirklich schön“, sagte eine Weihnachtsmarkt-Besucherin nach einem Rundblick über den Kirchplatz. Ihr Tonfall verriet das Unausgesprochene: „Das Wetter nicht!“ Dabei hätte es noch schlimmer sein können. Immerhin hörte es zwischendurch auf zu regnen – kurz, bevor die Standbeschicker an der Kirche St. Christophorus am Sonntag ihre Läden hochgeklappt hatten. Die Mittagszeit nutzte daher eine überschaubare Zahl an Menschen für eine Mahlzeit auf dem Weihnachtsmarkt. Der Stand mit Grünkohl und Sauerkraut-Eintopf sowie die Buden mit Heißgetränken verzeichneten bei der schmuddeligen Wetterlage den meisten Zulauf. Hier und da widmeten sich einzelne Besucher auch dem Warenangebot. Warme Mützen und Schals wie die von Mesud Zecirovic lenkten die Blicke auf sich. Die Wetterlage nahm die junge Frau sportlich. „Ist okay“, sagte sie achselzuckend.

Verkaufsoffener Sonntag befürwortet

„Ich habe nach der Weltuntergangsstimmung heute Morgen extra drei Kerzen angezündet“, flachste Hubertus Waterhues, der Inhaber von Bücher Beckmann. Für ihn laufe der verkaufsoffene Sonntag parallel zum Weihnachtsmarkt gut an. „Die Stimmung ist gut, die Leute schauen, stöbern und kaufen auch.“ Etwas mehr Zulauf hätte sich Magnus See gewünscht. Der Werner Verleger bestückte den literarischen Adventskalender auf der Bühne des Weihnachtsmarktes. Passend zum nachfolgenden Auftritt der Lehrer-Band des Berufskollegs hatte er sich den amüsanten Kurz-Krimi „Elternabend“ zum Vorlesen ausgesucht. Die Band mit dem passenden Namen „Rotstiftpause“ unterhielt mit einem Programm, das Weihnachtslieder mit besinnlich-modernen Songs mischte. Derweil füllten sich die Läden zur Zufriedenheit von Inhabern und Angestellten. „Es lohnt sich wider Erwarten“, stellte Dorothe Hanstein von der Stadtparfümerie Pieper fest. Auch für Christof Schmersträter, Inhaber von Herrenmoden Kroes, passte es „unterm Strich“, wie er sagte. „An verkaufsoffenen Sonntagen schaffen wir es, Auswärtige in die Stadt zu bekommen, die sonst nicht kämen“, unterstreicht er die Bedeutung der Aktionen.

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