Nach der Eröffnung

Über 1.000 Besucher täglich im Solebad: Das sind die Kinderkrankheiten nach dem Start

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Das neue Solebad ist seit dem 14. April in Betrieb. Die Bad-Leitung freut sich über positive Resonanz und hohe Besucherzahlen.

Werne - Das neue Solebad hat nach Ansicht von Badleiter Jürgen Thöne einen „top Start“ hingelegt. Auch, was die Besucherzahlen betrifft: Im Schnitt seien seit Eröffnung am 14. April täglich mehr als 1.000 Gäste gezählt worden, in der Spitze sogar 1.929. Jetzt gehe es unter anderem darum, kleinere Kinderkrankheiten zu beseitigen.

Der besucherstärkste Tag war der Ostermontag. „Da sind wir an unsere Kapazitätsgrenzen gekommen“, räumt Thöne ein. Zeitweise seien bis zu 760 Gäste gleichzeitig im Bad gewesen, wobei nur 700 Kleiderschränke zur Verfügung stehen. „Unser Empfang hat den Gästen, die noch kamen, die Situation natürlich erläutert“, schildert Thöne. Die Stimmung unter den Besuchern sei gut gewesen, „wir haben von einigen aber auch gehört, dass es ihnen zu voll war“.

Laut Thöne spielt dem Solebad auch das gute Wetter in die Karten. So herrsche am Sole-Außenbecken bereits eine Atmosphäre wie im Freibad. Das Freibad selbst könne aber erst im Laufe des Sommers geöffnet werden, nach der Reparatur des 50-Meter-Beckens. „Dann werden wir auch mehr als 2.000 Gäste am Tag begrüßen können.“

Zwei Drittel der Besucher besuchen Solewelt

Rund zwei Drittel der Besucher wählen laut Thöne ein Ticket für die Solewelt, der Rest beschränke sich auf das Familienbad. Unter den knapp 2.000 Gästen am Ostermontag seien 1.400 Erwachsene gewesen. Interessant: Direkt am Eröffnungstag blieb die Besucherzahl bei unter 1.000. „Und darunter waren vergleichsweise viele Gäste von außerhalb“, erläutert Thöne. Die Werner hätten wohl abwarten wollen, bis es etwas ruhiger wird.

Gut angenommen werden laut Thöne das regelmäßige kostenlose Angebot zur Wassergymnastik (jeweils um 9, 11 und um 18 Uhr). Ein echtes Glanzlicht, auch für Erwachsene, sei die Röhrenrutsche. Genau hier aber offenbarte sich eine der kleineren Kinderkrankheiten. So sammelt sich bei Hochbetrieb im Treppenhaus allzu viel Wasser. „Wir werden hier einen zusätzlichen Ablauf einbauen lassen“, erläutert Thöne die technische Lösung.

Werne eröffnet das neue Solebad - die ersten Schwimmer 

Eine solche soll es auch im Verbindungsraum zwischen Solewelt und Familienbad geben. Dort hatte es sich ab und an gestaut. Der Einbau eines Doppeldrehkreuzes soll dies zukünftig verhindern. Auf der Liste stehen laut Thöne zudem noch die Feinjustierung der Bodenbrodler und Wasserspeier im Solebecken sowie weitere kleinere Arbeiten. „Wir werden jeden Tag ein wenig schlauer.“

Mitarbeiter machen "richtig guten Job"

Seinem Mitarbeiter-Team attestiert der Badleiter, bis dato einen „richtig guten Job“ gemacht zu haben. Das betreffe auch die Ansprache der Badegäste. So müsse unter anderem dafür Sorge getragen werden, dass die Ruheräume und der Gastronomiebereich nur mit trockener Kleidung oder Bademantel betreten werden und dass in der Textilsauna aus Gründen der Hygiene Handtücher untergelegt werden.

Die zum Bad-Start angebotenen 35 Kurse sind laut Thöne bis auf einige Ausnahmen ausgebucht. Zum Winter hin werde man das Programm um etwa die gleiche Zahl an Angeboten ausweiten. Derweil laufen nach Auskunft des Badleiters die Vorbereitungen für das Vereins- und Schulschwimmen, das in der kommenden Woche sukzessive startet.

Werne eröffnet das neue Solebad - Attraktionen am Nachmittag

Nachgebessert wurde mittlerweile auch die Brandmeldeanlage mit ihren mehr als 250 Rauchmeldern. Zweimal war die Feuerwehr bereits wegen Fehlalarmen angerückt: zunächst, weil wegen häufigen Türöffnens verstärkt Dunstschwaden aus der Dampfsauna austraten, und dann, weil es in der Spülküche der Gastronomie allzu stark dampfte.

Rückmeldungen überwiegend positiv

Thöne erreichten nach eigenen Worten viele Rückmeldungen zum Bad. „In 80 Prozent der Fälle waren die Gäste total begeistert, dem Rest war es ein bisschen zu voll.“ Vor allem am frühen Nachmittag, gegen 14 Uhr, drubbele es sich ein wenig. „Wenn die Gäste von morgens noch da und die vom Nachmittag schon gekommen sind.“

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