Am Tag der Trinkhallen nehmen auch Buden aus Werne und Rünthe teil

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Freut sich auf den Tag der Trinkhallen: Inhaber Sven Baumhove lädt zum Kiosk an der Berliner Straße ein.

Werne - An die gemischte Tüte voller Süßigkeiten in seiner Kindheit wird sich wohl fast jeder noch erinnern. Für einige Cent Gummibärchen, Saures, Kaugummis oder doch Lakritz? Beim Kiosk um die Ecke ist dies ganz schnell zu bekommen. Um den Budenkult zu feiern, findet am 25. August der Tag der Trinkhallen im Ruhrgebiet statt. Auch in Werne und Rünthe sind zwei Buden mit dabei.

Warum wird dieser Tag begangen?

Trinkhallen sind Ikonen der regionalen Identität im Ruhrgebiet. Projektträger Ruhr Tourismus GmbH will auf den „Dorfplatz der Großstadt“ aufmerksam machen, weil kaum ein anderer Ort so eng mit der Geschichte des Ruhrgebiets verbunden ist.

Wo kann in Werne gefeiert werden?

Im Pressehandel von Sven Baumhove an der Berliner Straße 61 können die Besucher das Kioskleben genießen. In Rünthe ist Fietes Kutter an der Marina, Hafenweg 4, die Anlaufstelle für Kiosk-Fans. Das Programm startet um 15 und endet um 22 Uhr.

Was gibt es, zu erleben?

Baumhoves Kiosk ist eine von 50 ausgewählten Buden im Ruhrgebiet, für die die Veranstalter ein Programm erstellt haben. Musik steht an der Berliner Straße im Mittelpunkt. Es treten auf:

- „Go!“: Das Musik-Kollektiv spielt einen bunten Mix aus Ska, Balkan und Western Brass, Funk-Rock, Filmmusik und schrägen, jazzigen Improvisationen.

- „Reggatta de blanc“: Das Trio hat sich im Laufe der Jahrzehnte zu Europas bester The Police- und Sting-Tributeband entwickelt. Die Songs werden jazzig interpretiert. Zusätzlich bietet Baumhove Würstchen vom Grill und ein Programm für Familien mit Kinderschminken. Käpt’n Fiete spinnt in Rünthe Seemannsgarn und mit Martina Paludetti ist eine echte Piratin zu Besuch.

Was erwarten die Besitzer? 

Baumhove blickt zuversichtlich auf die Veranstaltung und sagt: „Ich denke, wir werden hier viel Spaß zusammen haben.“ Er freue sich darüber, dass die Bevölkerung auf den Kiosk-Kult aufmerksam gemacht wird. Denn: „Für Buden-Besitzer wird es besonders in kleinen Städten zunehmend schwieriger, sich über Wasser zu halten“, so Baumhove.

Was passiert außerhalb Wernes? 

Die verschiedenen Buden können mit dem Fahrrad abgeklappert werden. Auf der Website des Projekts werden sechs Radrouten durchs Ruhrgebiet mit zusätzlich drei Varianten angeboten. Wer lieber in der Gruppe radeln will, kann an geführten Touren des ADFCs teilnehmen.

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