Tierrettung

Tierrettung in Werne: Feuerwehr befreit Taube aus misslicher Lage

Weil sich eine Taube zwischen zwei Häusern verfangen hatte, rückte am Samstag die Freiwillige Feuerwehr zur Steinstraße in die Werner Innenstadt aus. Leicht war die Rettung nicht.
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Einsatz in der Fußgängerzone: Die Feuerwehr Werne rückte zu einer Tierrettung aus.

Weil sich eine Taube zwischen zwei Häusern verfangen hatte, rückte am Samstag die Freiwillige Feuerwehr zur Steinstraße in die Werner Innenstadt aus. Leicht war die Rettung nicht.

Werne - Ein Feuerwehrfahrzeug mitten in der Fußgängerzone in Werne - das würde in Nicht-Corona-Zeiten, wenn mehrere Passanten durch die Straßen gehen, durchaus für größeres Aufsehen sorgen. Zumal in diesem Fall nicht nur der Ort des Rettungseinsatzes ungewöhnlich war: So wurde der Löschzug 1 Stadtmitte der Freiwilligen Feuerwehr Werne am Samstag gegen 14.30 Uhr zur Steinstraße alarmiert, weil sich eine Taube in der Dachrinne zwischen zwei Häusern verfangen hatte.

Das in der Feuerwache am Stadthaus stationierte Drehleiterfahrzeug hatte zwar nur eine kurzen Anfahrtsweg - dennoch standen die Einsatzkräfte vor einem Problem. Der Grund: „Der gesamte Zwischenraum der betroffenen Häuser dort ist mit einem Taubengitter verschlossen. Die Häuser haben in diesem Teil der Altstadt eh nur einen geringen Abstand zueinander, welches die Zuwegung des Rettungskorbes der Drehleiter zusätzlich erschwerte“, schreibt die Feuerwehr in einer Pressemitteilung.

Die Taube hatte sich zwischen zwei Häusern in der Steinstraße in Werne verfangen.

Feuerwehr rückt zur Steinstraße aus - und rettet ein Tier aus misslicher Lage

Die Rettung habe sich aufgrund der baulichen Lage ohnehin schwierig gestaltet, da beide Hauswände nur einen Abstand von etwa einem Meter hatten. Hinzugekommen sei, dass die Dachflächen der beiden Satteldächer leicht versetzt und überdeckend waren.

„Diese Herausforderung konnte jedoch durch eine geschickte Aufstellung des Fahrzeuges und der vollen Ausnutzung der technischen Möglichkeiten des Hubrettungsgerätes durch den Maschinisten gelöst werden. Der abknickbare Gelenkarm der Drehleiter war hier eine enorme Hilfe“, heißt es weiter.

Über die Drehleiter habe man die Taube erreicht und vorsichtig per Hand befreit. Nach der Befreiung habe sich das erschöpfte Tier jedoch erst einmal ausruhen müssen, konnte nach einer Erholungspause aber sichtlich unverletzt weiterfliegen.

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