„Berufsverbot“

Tierquälerei-Skandal in Werne: Harte Konsequenzen für Firmenchef Marko Mecke

Wegen des Verdachts auf Tierquälerei bei der Fleischerei Mecke in Werne muss Firmenchef Marko Mecke nun weitere harte Konsequenzen in Kauf nehmen.

Werne - So einen großen Skandal hat es in Werne im Kreis Unna schon lange nicht mehr gegeben. Der Verdacht auf Tierquälerei bei der örtlich bekannten Fleischerei Mecke schlug hohe Wellen. Firmenchef Marko Mecke muss nun mit harten Konsequenzen leben.

LandkreisUnna
BundeslandNordrhein-Westfalen
Einwohner393.618

Tierquälerei-Skandal in Werne: Harte Konsequenzen für Firmenchef Marko Mecke

Wegen des Verdachts der Tierquälerei wurde eine Viehsammelstelle der Firma Mecke in Werne Ende Juli dicht gemacht. Die Fleischerei hatte bekundet, dass es in der Unternehmensgeschichte keine Verstöße gegen den Tierschutz gegeben habe, und damit versucht, die Schuld von sich zu weisen. Anschließend tauchte Firmenchef Marko Mecke tagelang ab.

Für die Geschehnisse hatte sich Mecke im Anschluss entschuldigt. Die Gerüchte, dass der Stammsitz an der Lippestraße geschlossen werden soll, hielten sich hartnäckig in der Umgebung. Und so kam es dann auch: Samstagmittag wurde der Standort aufgegeben. Laut Ruhr Nachrichten schloss auch die Filiale Scharbaum in Lünen.

Tierquälerei-Skandal in Werne: Kreis Unna verbietet Marko Mecke Umgang mit Tieren

Für Marko Mecke hat der Tierquälerei-Skandal weitreichende Folgen: Der Kreis Unna hat ihm den Umgang mit Tieren verboten. Dazu zählen auch Tiere, die geschlachtet werden sollen. Das erklärte Volker Meier, Sprecher des Kreises Unna gegenüber den Ruhr Nachrichten. Demnach darf Mecke seinen Beruf eigentlich gar nicht mehr ausüben.

Tierschützer werfen einem Betrieb im Kreis Unna vor, systematisch kranke Tiere misshandelt zu haben.

Und der Kreis Unna will noch weiter gehen: Auch wenn sie mit Gegenwind durch Mecke rechnen, gebe es weitere Ermittlungserkenntnisse, die im Kampf gegen die Tierquälerei Verwendung finden könnten. Um welche es sich dabei genau handelt, wollte der Pressesprecher nicht verraten.

Rubriklistenbild: © SOKO Tierschutz e.V.

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