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Thermo Sensor lädt Angestellten zur Besichtigung des Rohbaus ein

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Von: Christoph Volkmer

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Die Mitarbeiter von Thermo Sensor erhielten am Samstag einen Einblick in den Rohbau im Wahrbrink. © Volkmer

Werne - Im Gewerbegebiet Wahrbrink-West entsteht, direkt neben Amazon, seit dem vergangenen Jahr der neue Firmensitz der Thermo Sensor GmbH. Deren Betrieb will zu Beginn des kommenden Jahres von Bönen nach Werne umziehen. Am Samstag waren die Mitarbeiter eingeladen, sich bei einem Baustellenfest ein Bild von den Fortschritten zu machen.

„Das alte Gebäude ist vom Wohlfühl-Faktor her sehr angenehm. Das soll zukünftig nicht anders sein“, erklärt Rudolf Kornrumpf, Mitglied der Geschäftsleitung. Wie in Bönen bietet auch der Neubau jedem Mitarbeiter den freien Blick nach draußen.

Thermo Sensor ist ein Familienunternehmen, das sich auf die Herstellung von Produkten für alle Bereiche der Temperatur-, Mess- und Regeltechnik spezialisiert hat. Das Unternehmen wächst kontinuierlich. Nun ist ihre 1998 an der Siemensstraße in Bönen errichtete Immobilie zu klein geworden. Das machte den Umzug nach Werne erforderlich. Das neue Betriebsgebäude erstreckt sich auf einem 43.000 Quadratmeter großem Grundstück. Die Mitarbeiter von Thermo Sensor konnten sich einer der zahlreichen Führungen durch den Rohbau anschließen oder diesen auf eigene Faust erkunden. In jedem Raum hingen Bauzeichnungen sowie Darstellungen von der späteren Nutzung und Funktion, die zeigten, was sich in einem halben Jahr an gleicher Stelle befinden wird.

Park für die Pausen

So werden sich im Gebäude neben den Produktionseinheiten nicht nur zwei Kaffeebars und ein Raum zum Entspannen befinden, sondern auch ein eigenes Restaurant samt Terrasse, in dem täglich gekocht wird. „Koch ist der Küchenchef des Restaurants Nauticus aus der Marina-Rünthe“, kündigen Caroline Seifert und Ricarda Graé von der Marketingabteilung an. Ein besonderer Clou wartet außerhalb der Produktionsstätte: Hier wird für das Genießen der Pausenzeit ein eigener kleiner Park mit Sitzgelegenheiten entstehen. „Wir hatten verschiedene Standorte geprüft, aber das Gesamtkonzept war hier das Beste, auch wegen der Nähe zur Natur“, erklärt Kornrumpf. Für ein angenehmes Arbeitsklima soll auch die Tatsache sorgen, dass auf der Südseite des Gebäudes 200 Parkplätze angelegt werden.

Fußbodenheizung kann auch kühlen

Das komplette Gebäude inklusive der Produktion wird mit einer Fußbodenheizung ausgestattet, die nicht nur heizen, sondern auch kühlen kann. „Im Sommer kann das komplette Gebäude über den Fußboden mit Hilfe von vier Wärmepumpen gekühlt werden“, berichtet Seifert. Herzstück des Neubaus ist die 6.000 Quadratmeter große und mit Tageslicht durchflutete Produktionshalle. Doch auch der Trakt mit elf Büros ist dank seiner breiten Fensterfronten sehr hell. „Jedes Büro ist mit großen Fenstern ausgestattet“, sagt Graé. 

Damit der Blick auf jener Seite, die an den Nachbarn Amazon grenzt, nicht auf das andere Gebäude behindert wird, wird ein Erdwall errichtet, der später noch begrünt werden soll. Von den 150 Mitarbeitern des Betriebs waren 120 der Einladung zum Baustellenfest gefolgt. Sie zeigten sich schon jetzt von dem lichtdurchfluteten Gebäude beeindruckt.

Innenausbau wird fortgesetzt

In den nächsten Wochen wird der Innenausbau fortgesetzt. Dabei werden unter anderem die unterschiedlichen Produktionseinheiten wie die CNC-Dreherei und der Bereich der Automatisierung mit schalldichten Glaswänden versehen. Was mit dem alten Gebäude in Bönen passiert, ist derzeit noch unklar. Möglich sei ein Verkauf oder eine Verpachtung, sagen die beiden Marketingsprecherinnen. Wie berichtet investiert das Unternehmen acht Millionen Euro am Standort Werne.

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