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„Thermo Sensor“: Premiere in Wahrbrink-West

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Verkündeten die Pläne zur Umsiedlung von Bönen nach Werne: (v.l.) Wernes Wirtschaftsförderin Carolin Brautlecht, Birthe Dobslaff, Leiterin Sales & Marketing bei „Thermo Sensor“ und Tochter des Geschäftsführers, Geschäftsführer Waldemar Dobslaff , Rudolf J. Kornrumpf, Mitglied der Geschäftsleitung, sowie Bürgermeister Lothar Christ . - Foto: Hillebrand
Verkündeten die Pläne zur Umsiedlung von Bönen nach Werne: (v.l.) Wernes Wirtschaftsförderin Carolin Brautlecht, Birthe Dobslaff, Leiterin Sales & Marketing bei „Thermo Sensor“ und Tochter des Geschäftsführers, Geschäftsführer Waldemar Dobslaff , Rudolf J. Kornrumpf, Mitglied der Geschäftsleitung, sowie Bürgermeister Lothar Christ . - Foto: Hillebrand © Hillebrand

WERNE/BÖNEN - Im Gewerbegebiet Wahrbrink-West siedelt sich 2016 ein erstes Unternehmen an: die Firma „Thermo Sensor“, die derzeit in Bönen mit rund 120 Mitarbeitern Lösungen für die Temperatur-, Mess- und Regeltechnik entwickelt. Der Standort dort wird aufgegeben.

„Thermo Sensor“, 1994 gegründet, kauft eine Fläche von 40 000 Quadratmetern ganz im Westen des netto zwölf Hektar großen, 2012 erschlossenen Gewerbegebiets. Die Gesamt-Investitionskosten beziffert Geschäftsführer und Inhaber Waldemar Dobslaff mit neun bis zehn Millionen Euro.

Der Grund für die Umsiedlung sind demnach fehlende Möglichkeiten zur Erweiterung in Bönen. Alternativ-Standorte auch in Bergkamen und Hamm seien geprüft worden. Die Entscheidung für Werne sei letztlich auch wegen der Nähe zur Natur gefallen. Die Mitarbeiter sollten sich am neuen Standort wohlfühlen, so Dobslaff. Überdies bescheinigte er der hiesigen Wirtschaftsförderung eine hohes Maß an Kooperationsbereitschaft.

Fertigung und Verwaltung sollen zunächst in einem 7 000 Quadratmeter großen, etwa 7,50 Meter hohen Gebäude Platz finden. Dessen Bau zusammen mit 200 bis 250 Parkplätzen für Mitarbeiter und Besucher soll im Sommer 2016 beginnen. „Die Weihnachtsansprache möchten wir dann schon hier in Werne halten“, sagt Dobslaff.

Zu den Umsatzzahlen von „Thermo Sensor“ äußert sich Dobslaff nicht. Er gehe aber von einer Verdopplung in fünf bis sechs Jahren aus, betont er. Seit dem Konjunktureinbruch 2009 wachse das Unternehmen kontinuierlich.

Die Produkte von „Thermo Sensor“ finden unter anderem Anwendung in der Kfz-Herstellung, beim Bau von Kraftwerk und Windrädern, in der Lebensmittelindustrie und in der Aluminiumverarbeitung. Dobslaff: „Sie können davon ausgehen, dass in jedem Airbus-Flügel mal ein Sensor von uns war.“ - am

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