Corona-Krise in Werne

Testkits, Desinfektionsmittel, Impfzentrum: Werne gibt viel Geld wegen Corona aus

Impfzentrum Lindert-Turnhalle in Werne
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Das temporäre Impfzentrum in der Lindert-Turnhalle, in dem unter anderem die Angestellten aus dem Kita-, Schul- und Jugendbereich geimpft wurden, kostet die Stadt Werne viel Geld.

Die Corona-Krise kostet die Stadt Werne auch in 2021 viel Geld. So sind im Bereich Verwaltungsservice zusätzliche Kosten von knapp 180.000 Euro entstanden. Der Betrag könnte noch steigen.

Werne - Die Stadt Werne muss aufgrund der Corona-Krise auch in diesem Jahr mehr Geld ausgeben als gedacht. Im laufenden Haushaltsjahr rechnen die Verantwortlichen mit Mehraufwendungen und Mehrauszahlungen von rund 175.000 Euro. Und es könnten sogar noch zusätzliche Kosten hinzu kommen, wie die Stadtverwaltung im jüngsten Haupt- und Finanzausschuss erklärte.

Testkits für das Personal, das Verwenden von Einmalhandschuhen und Desinfektionsmitteln - es gibt viele zusätzliche Ausgaben, die die Krise mit sich gebracht hat. So werden allein durch die Bereitstellung von Schnelltests etwa 40.000 Euro veranschlagt. Das Desinfektionsmittel in den städtischen Schulen wird mit 20.000 Euro angeführt.

Mehrkosten durch Impfzentrum in Werne

Wie die Stadtverwaltung dann aber auf die Gesamtsumme von 175.000 Euro an Mehraufwendungen kommt, wollte Markus Rusche (CDU) im Detail wissen. Sie würde vor allem durch den Betrieb des Impfzentrums in der Lindert-Turnhalle entstehen, erklärt Ordnungsdezernent Frank Gründken.

„Ein Sicherheitsdienst muss zum Beispiel die Impfdosen, die Freitagnachmittag ankommen und am Montagmorgen verimpft werden, überwachen. Außerdem kümmert sich die Firma Satis & Fy um den Aufbau am Freitag und den Abbau am Montag.“ Das gilt für insgesamt neun Termine.

Weitere zusätzliche Kosten, die noch nicht voraussehbar oder abschließend planbar seien, könnten zudem dafür sorgen, dass die Gesamtsumme nach oben korrigiert werden muss.

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