Keine größeren Schäden

Sturmtief "Eberhard" hält Werner Feuerwehr auf Trab: zwölf Einsätze

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Am Hagebaumarkt musste eine Gartenhütte abgerissen werden.

Werne – Sturmtief Eberhard hielt die Werner Feuerwehr am Sonntag auf Trab. Zwölf Einsätze wurden gefahren. Zu größeren Schäden kam es aber nicht.

Ab 12.15 Uhr war die Werner Feuerwache auf Anordnung der Kreisleitstelle Unna besetzt, um auf Alarmierungen schnell reagieren zu können. Der Sturm wurde mit Windstärke 12 bereits gegen 14 Uhr erwartet, der erste Einsatz kam aber erst um 15.31 Uhr auf den Löschzug Stadtmitte zu. 

Am Hagebaumarkt war die Ausstellung der Gartenhütten am Kreisverkehr betroffen. Ein Dach wurde komplett von einer Hütte getrennt und drohte in den Kreisverkehr zu wehen. Nur ein Werbeschild hielt es davon noch ab. Die Feuerwehr zerlegte das Dach und räumte die Trümmer in einen windstilleren Bereich. Bei der weiteren Erkundung der Einsatzstelle stellten die Feuerwehrleute fest, dass eine weitere Hütte stark verformt war und ebenfalls umzustürzen drohte. Da der Kreisverkehr direkt betroffen gewesen wäre, entschied die Polizei, die Hütte abzureißen. Mit Motorketten- und Säbelsäge wurde die Gefahrenquelle zerlegt und aus dem Gefahrenbereich entfernt. Der Einsatz wurde gegen 16.40 Uhr beendet.

In der Feuerwache war die Einsatzzentrale eingerichtet.

Um 16.02 Uhr wurde der Löschzug ins Kohuesholz alarmiert. Hier sollte ein Keller unter Wasser stehen. Da die Wassermenge aber viel zu gering für den Einsatz einer Tauchpumpe war, handelte es sich nicht um einen Einsatz für die Feuerwehr, so dass die Mannschaft bereits 20 Minuten später wieder am Gerätehaus eintraf. Um 16.04 Uhr wurde der Löschzug in den Kirchhof-Mottenheim alarmiert. Hier drohten mehrere Tannen umzustürzen. Die Gefahr wurde mit der Kettensäge beseitigt. Um 16.14 Uhr wurde die Löschgruppe Langern alarmiert. Am Gerlingsbach lag ein Baum auf der Fahrbahn. Die Feuerwehr beseitigte den Baum innerhalb kürzester Zeit und meldete sich bereits 16.23 Uhr wieder einsatzbereit.

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 Etwas länger dauerte ein Einsatz am Lindert. Um 16.29 Uhr wurden mehrere umgestürzte Bäume am Gehweg zwischen dem Sportplatz Lindert und dem Stadtwald gemeldet. Da es sich nicht um eine befahrene Straße handelte, wurde die Lage auf akute Gefahren hin erkundet. Da immer noch starke Böen zu verzeichnen waren, wurde der Gehweg mit der Unterstützung des Bauhofs gesperrt. Um 17.42 Uhr war die Arbeit erledigt. Während dieses Einsatzes wurde zudem noch ein Baum auf dem Goetheweg gefunden und von den Einsatzkräften beseitigt.

Die Verkleidung einer Baustelle an der Westmauer hatte sich gelöst.

 Um 16.34 Uhr traf es erneut die Löschgruppe Langern. Im Hoerm war ein Baum auf der Straße gemeldet worden. Tatsächlich fanden die Einsatzkräfte mehrere Bäume vor. Diese wurden von der Fahrbahn entfernt und die Löschgruppe meldete sich um 17.11 Uhr wieder einsatzbereit. Ebenfalls ein Baum auf der Straße setzte den Löschzug Mitte wieder in Marsch. Um 17.41 wurden die Einsatzkräfte zur Hustebecke gerufen. Hier handelte es sich aber lediglich um einen Ast, der bei Eintreffen bereits von Anwohnern beseitigt worden war. Zum vorerst letzten Einsatz kam es für die freiwilligen Helfer um 17.53 Uhr. An der Westmauer hielt in einer Baustelle auf der Burgstraße eine provisorische Wand aus Schalttafeln dem Winddruck nicht stand und die Tafeln stürzten auf die Straße Westmauer. Die Feuerwehr entfernte die losen Holztafeln. Dieser Einsatz konnte um 18.10 Uhr beendet werden.

An den verschiedenen Einsatzstellen waren insgesamt 45 Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Werne mit sechs Fahrzeugen aktiv. Der Meldekopf und die Bereitschaft wurde um 19 Uhr aufgehoben.

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