Neue Gastronomie

Das „Strobels im Solebad“ will auch „Nicht-Schwimmer“ bedienen

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Serike Wischnewski (33) ist Betriebsleiterin des „Strobels im Solebad“

Werne - Das „Strobels im Solebad“ will mehr sein als eine reine Bad-Gastronomie. Nämlich Anlaufstelle auch für „Nicht-Schwimmer“, die in gemütlicher Atmosphäre ausgewählt essen und trinken möchten. Dazu entsteht unter anderem ein Biergarten mit 112 Plätzen.

Es sind nur noch wenige Tage bis zur Bad-Eröffnung. Zeitgleich geht auch das Strobels an den Start. 70 Sitzplätze zählt der Gastraum in der Solewelt, 50 sind es in der sogenannten Stiefelgastronomie, die von außen und vom Bad-Foyer aus zu betreten ist. In beiden Räumen gibt’s Theken samt halbmanueller Siebträger-Kaffeemaschinen, dazwischen eine Küche mit hochmoderner Ausstattung.

Strobels - die Gastronomie im neuen Solebad

Dass sich das Strobels als eigenständiger Betrieb versteht, spiegele sich auch in den Öffnungszeiten wider, sagt Betriebsleiterin Serike Wischnewski. Diese orientierten sich zwar am Bad-Betrieb, gingen aber auch darüber hinaus. Wie sie konkret aussehen, stehe noch nicht zu 100 Prozent fest. „Wir wollen zunächst noch Erfahrungen sammeln“, sagt die 33-jährige Hotelbetriebswirtin. „Frisch und innovativ“ – das sind laut Küchenchef Manuel Chlinch die Merkmale des Essensangebotes. Dabei werde man auf hochwertige Lebensmittel zurückgreifen, die im Niedrigtemperaturverfahren schonend gegart würden, um möglicht viele Vitamine zu erhalten.

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Und es werde vielseitig, verspricht der 39-jährige Koch. „Wir wollen den Vegetarier ebenso bedienen wie den Fleischesser.“ Auf das Wiener Kalbsschnitzel etwa werde nicht verzichtet. Auch nicht auf die eher einfachen Gerichte, die aber gleichwohl „hochwertig produziert“ würden.

Von Panhoffs Tenne ins „Strobels“

Im Strobels soll’s Frühstück geben, Kaffee und Kuchen sowie Tellergerichte. Ein spezieller Mittagstisch ist nicht geplant, saisonale Speisen wie etwa Spargel schon. Der Außenkiosk soll mit Start in die Freibadsaison im Sommer geöffnet werden. Dort gibt es dann auch das beim Bad-Besuch mit Kindern nahezu unverzichtbare Schälchen mit Pommes frites.

Chlinch war bis dato in Panhoffs Tenne in Stockum Küchenchef. Der Restaurantbetrieb dort wurde bekanntlich eingestellt. Chlinch, der nunmehr ausschließlich gutbürgerlich kocht, wechselte gemeinsam mit Restaurantleiterin Kerstin Wehenkel ins Strobels.

Grillen mit den Nachbarn

Das Team dort geht laut Wischnewski mit rund 20 zumeist Vollzeit-Beschäftigten an den Start. „Die Hälfte arbeitet in der Küche, die andere im Service.“ Angesichts des Fachkräftemangels sei man zunächst davon ausgegangen, dass es schwer werden könnte, qualifizierte Mitarbeiter zu bekommen. Wischnewski: „Wir wurden positiv überrascht.“

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