Straßen im Baugebiet Rüschkampsweide werden verkehrsberuhigt ausgebaut

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Die Claudiusstraße und die von Eichendorff-Straße im Stockumer Baugebiet Rüschkampsweide werden im Frühjahr verkehrsberuhigt ausgebaut.

Stockum - Aus dem Baugebiet wird endlich ein Wohngebiet: Gut 15 Jahre nach der Aufstellung des Bebauungsplanes Rüschkampsweide Nord in Stockum wird im nächsten Frühjahr mit der Fertigstellung der Straßen ein Schlussstrich unter eine unendlich scheinende Geschichte gezogen.

Am vergangenen Donnerstag wurden die Anwohner der Claudiusstraße und der von Eichendorff-Straße in einer Versammlung im Stadthaus darüber informiert, was voraussichtlich ab März vor ihrer Haustür passiert. Auch hier wurde noch einmal der Unmut über das schleppende Verfahren laut, das in der Vermarktung seine Ursachen hatte. Denn trotz aller Bemühungen gelang es der Verwaltung nicht, die freien Baugrundstücke an den Häuslebauer zu bekommen. 2015 wurden laut Wilfried Jäger von der Liegenschaftsabteilung im Stadthaus die letzten Flächen verkauft, inzwischen sind die Häuser fertiggestellt, sodass mit dem Straßenausbau begonnen werden kann.

Straßen werden Spielstraßen

In der Anliegerversammlung informierte Adrian Kersting von der städtischen Tiefbauabteilung die Pläne. Die Claudiusstraße und die von Eichendorff-Straße werden nach dem Muster der anderen Wohngebiete in Werne verkehrsberuhigt ausgebaut. Sie erhalten eine Pflasterfläche, Pflanzbeete mit Bäumen und ausgewiesene Parkplätze. Beide Straßen werden als Spielstraße ausgewiesen, was bedeutet, dass Fußgänger die gesamte Straße benutzen dürfen und Fahrzeuge Schrittgeschwindigkeit fahren müssen. Parken außerhalb der festgelegten Flächen ist nicht erlaubt.

Die Stadtverwaltung informierte die Anwohner in einer Versammlung im Stadthaus über die Straßenausbaupläne.

Für die Baumaßnahme sind 300.000 Euro im Haushalt veranschlagt, berichtete Adrian Kersting. Die Ausschreibung der Arbeiten erfolge im Januar, er gehe nach dem derzeitigen Stand davon aus, dass im März bzw. im April die Bagger anrücken können. Thema der Versammlung am Donnerstag war auch die Beteiligung der Anlieger an den Kosten. Darüber informierte Sylvia Reher von der Finanzabteilung der Stadtverwaltung.

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